Die Verpflichtung von Volker Rieger als Ortschaftsrat von Hogschür stand im Mittelpunkt der Ortschaftsratssitzung am Donnerstag. Der neue Ortschaftsrat wird in dieser Amtsperiode auch als Schriftführer fungieren.

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Einmütigkeit stand an diesem Abend im Vordergrund. So stimmte das Gremium einstimmig dem Baugesuch zur Aufstellung eines Containers als Verkaufsraum in der Schulstraße 6 zu. Eine breite Diskussion gab es zum Flächennutzungsplan, an dem bereits seit zehn Jahren gearbeitet wird, der aber immer noch nicht fertig gestellt und genehmigt wurde. Wie Ortsvorsteher Thomas Siebold ausführte, konnten viele Wünsche des Gremiums bislang nicht genehmigt werden. So wurde bislang eine Erweiterung von Baugebieten abgelehnt, da im Ortsteil im Verhältnis zur Einwohnerzahl viele Baulücken vorhanden sind. Bislang ist lediglich bei der Firma Reifen-Zumkeller eine Erweiterung möglich.

Ein Platz für Kommunikation?

Ortschaftsrat Manfred Huber regte an, einen Platz für Kommunikation mit einem Kinderspielplatz anzulegen. Im Ortsteil seien immer mehr junge Familien. Durch die Hanglage der Häuser fehlte es Kindern öfters an geeigneten Spielmöglichkeiten. Seitens der übrigen Ortschaftsräte wurde dem Ansinnen zwar nicht widersprochen, aber auch zu bedenken gegeben, dass ein solcher Platz auch eine Geräuschkulisse mit sich bringen wird und ein solcher Platz auch viel Pflege bedürfe.

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Auf der Sorgenliste des Gremiums stehen derzeit die vollen Ablaufschächte in den Hogschürer Straßen, die gerade bei starken Regenfällen zu einer Gefahr für Verkehrsteilnehmer werden. In Eigeninitiative wollen die Ortschaftsräte demnächst, zusammen mit dem ausgeschiedenen Ortschaftsrat Hans Grabietz, die Reinigung in Angriff nehmen.

Künftig wird der Hogschürer Ortschaftsrat donnerstags ab 19,30 Uhr im Hogschürer Rathaus tagen. Gegen diesen Vorschlag von Ortsvorsteher Thomas Siebold gab es keinen Einwand.