Herrischried So war die Saison in der Eishalle in Herrischried

Mit dem White-Stag-Pokal endet die Saison in der Eishalle Herrischried. Eismeister Hubert Matt ist zufrieden mit dem Verlauf der Saison.

Nach sieben Monaten können die Eismaschinen der 37 Jahre alten Eishalle Herrischried eine Verschnaufpause bis zum Spätsommer einlegen. Am Wochenende hat dann auch das Betriebsteam mit den beiden Eishockeyturnieren seine letzten Einsätze in dieser Saison. Der öffentliche Publikumslauf endete bereits am Freitag.

Eismeister Hubert Matt ist mit dem Verlauf der Saison 2017/18 sehr zufrieden. Die Besucherzahlen, die schon im vergangenen Jahr im Plus lagen, konnten noch einmal etwas gesteigert werden. Und auch von den heimischen Eissportvereinen gibt es Positives zu berichten.

Der im kommenden Jahr 30 Jahre alt werdende Eishockeyclub White Stags sorgte mit den Heimspielen der ersten Mannschaft in der dritten Schweizer Regio League erneut für hohe Besucherzahlen und einen großen Bekanntheitsgrad des winterlichen Luftkurortes in der ganzen Region.

Für den Besuch der letzten sportlichen Höhepunkte am kommenden Wochenende müssen die Fans der schnellsten Mannschaftssportart der Welt sogar keinen Eintritt bezahlen. Sechs Teams, davon vier aus der Schweiz mit Einsätzen in der zweiten und dritten Liga, wollen für den Pokalgewinn noch einmal richtig Gas geben. „Wir können dieses Jahr mit Unterstützung von Fans und Sponsoren sehr schöne Pokale bereitstellen, und das ist auch zum Ende einer Saison noch einmal ein Ansporn für die Spieler“, berichtet der EHC-Vorsitzende Manfred Hofmann.

Bei dem am Samstag um 9 Uhr beginnenden Turnier wird zum letzten Mal Adrian Strahm aus der Schweiz die erste Mannschaft trainieren. Aus gesundheitlichen Gründen, so der Vorsitzende, wolle der Trainer eine Pause einlegen. Die Nachfolge stehe noch offen. Für Hofmann ist es deshalb besonders erfreulich, dass die meisten Leistungsträger auch in der nächsten Saison dem Club treu bleiben. Das Mini-Eishockeyturnier mit vier Mannschaften findet am Sonntag ebenfalls ab 9 Uhr statt.

Einen besonderen Aufschwung erlebte in der letzten Saison der 1994 gegründete Kunstlaufverein EVH Herrischried. Ein zugezogenes Trainer-Ehepaar mit professionellen Erfahrungen ist im Verein aktiv geworden, und damit stieg auch die Zahl von Neueintritten deutlich an. Der Eiskunstlauf hat in der Halle eine ebenso große Tradition wie der Hockeysport.

Parallel zu Turnieren mit namhaften europäischen Eishockeyclubs gab es in den frühen Hallenjahren auch große Schaulauf- oder Tourneeveranstaltungen mit Weltklasseläuferinnen wie Claudia Leistner. Etabliert hat sich in der Herrischried mit dem Freestyle-Laufen auch eine dritte Sportart, die in der vergangenen Saison von einer neu gebildeten Leistungsgruppe intensiv betrieben wurde.

Das mit der Eismaschinen-Abwärme beheizte Hallenbad wird auch zum Wochenende für Revisionsarbeiten geschlossen. Die letzte Saison mit dem neuen Bademeister Manfred Herr wertete Betriebsleiter Hubert Matt ebenfalls als positiv. Der Termin für die Wiedereröffnung im Sommer mit Zugang zu den Grünanlagen wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Ende August, so Matt, müssen schon die ersten Vorbereitungen für den Aufbau des neuen Eises angepackt werden. Im September trainieren bereits die zahlreichen Eishockeyvereine aus der Schweiz auf dem als geschmeidig geltenden Hotzenwälder Eis, das mit weichem Quellwasser hergestellt wird.

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