Endlich konnten die Veranstalter – Skiclub Hotzenwald, Skiclub Bad Säckingen und Loipenverein Hotzenwald – den Event anbieten. Schon vor zwei Jahren sollte die Premiere der Hotzenwald-Classics sein, doch sowohl vor zwei Jahren wie auch 2018 konnte das Sportereignis mangels Schnee schließlich doch nicht stattfinden. Nun war es also 2019 soweit.

Wobei: "Dass es stattfindet, stand eigentlich erst am Dienstag vergangener Woche fest", berichtet Reinhard Lang, Skitrainer beim Skiclub Hotzenwald. Zuvor hatte es erneut so ausgesehen, als müsste das Rennen mangels Schnee abgesagt werden.

Mit rund 60 Teilnehmer rechneten die Organisatoren des Hotzenwald-Classics. Am Ende waren es gut doppelt so viele.
Mit rund 60 Teilnehmer rechneten die Organisatoren des Hotzenwald-Classics. Am Ende waren es gut doppelt so viele. | Bild: Hans Christof Wagner

Doch daran war am Sonntag kein Mangel, denn von oben fiel den ganzen Tag bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, die weiße Pracht herunter. Auch die Loipe selbst war bei rund 30 Zentimeter Schnee ordentlich unterfüttert.

Trotz der nicht gerade gemütlichen Umstände waren Skivereine auch von weiter weg der Einladung gefolgt, sogar von Furtwangen kamen sie in den Hotzenwald. Allein fast 30 Kinder und Jugendliche reisten aus Kirchzarten an.

Regionaler Ski-Nachwuchs gut vertreten

Doch auch der regionale Ski-Nachwuchs war in großer Zahl vertreten. Für den Skiclub Hotzenwald gingen Karl und Katharina Frommherz, acht und zehn Jahre alt, aus Görwihl-Burg, an den Start. Karl: "Ich mache Langlauf, weil es mir Spaß macht und sportlich ist." So war der Abfahrtslauf für die beiden nie eine Option. Die kürzeste Distanz legten die Bambinis, die jüngste Läuferin war erst vier Jahre alt, mit 600 Metern zurück. In den Kategorien Kinder und Schüler waren es rund 1,5 und zwei Kilometer Distanz.

Lang schätzt, dass so viele Kinder und Jugendliche mitmachten, um sich auf den Langlauf in Häusern, einem der traditionellen Wettkämpfe der Region im Februar, vorzubereiten. So oder so: Der große Run am Sonntag hat ihm und den anderen rund 30 Helfern, die im Einsatz waren, Mut gemacht. "Jetzt wissen wir, dass die Hotzenwald-Classics gut ankommen. 2020 sind wir wieder da, wenn das Wetter mitspielt."