Schöner Erfolg für die "Stehle-See-Bouler" des FC Herrischried: Zum Saison-Abschluss in Feldkirch letzten Samstag schafften sie den Erhalt in der Bezirksliga "Schwarzwald-Oberrhein". Durch einen hart erkämpften sechsten Platz (von 8) in der Petanque-Bezirksliga konnte das Team um Spielertrainer Freimut Maass den Verbleib in dieser Klasse sichern. Die Spielerinnen Ingrid Werner, Ute Schmithausen sowie die Spieler Johannes und Moritz Schwope, Helmut Jehle, Michael Klumpen und Georg Fischer konnten, trotz glühender Hitze am Großspieltag in Feldkirch, sieben von 15 Partien für sich endscheiden.

"Vor allem waren die zwei Siege gegen den späteren Aufsteiger BPV-Freiburg besonders wichtig", berichtet Freimut Maass. Eine Doublette (2:2) gegen Freiburg konnte von Ingrid Werner und Johannes Schwope sogar mit dem Traumergebnis 13:0 erzielt werden.

"Dieser Wettkampftag von 10 bis 19 Uhr war außergewöhnlich lang", so Maass, "aber durch die Erfolge richtig toll". Maass bedankte sich beim Ausrichter DJK-Feldkirch, der die acht Mannschaften zu je sechs bis zehn Spielern samt Zuschauern sehr gut bewirtete. "Nur Schatten gab es zu wenig", fand er. Freimut Maass, aufgewachsen in Kleinherrischwand, ist einer der wenigen staatlich anerkannten Boule-Trainer. Erst vor wenigen Jahren gab er als Ziel "eine schlagkräftige Hotzenwald-Hochrhein-Boule-Truppe" an. Das hat geklappt. Maass wünscht sich für die Zukunft ein sicheres Spielerpolster. Zurzeit kann er zehn Lizenz-Spieler aufbieten, darunter zwei Frauen (Ingrid Werner, Ute Schmithausen). Den Sport bewirbt er so: "Man braucht nur Schwung, nie Kraft. Es ist ein ruhiger Konzentrationssport."