Über ein sehr gut abgelaufenes Theaterjahr 2018 konnte die Freilichtbühne Klausenhof bei ihrer Jahreshauptversammlung berichten. Bei acht Aufführungsterminen waren nahezu gleich viele Besucher gekommen, wie bei den elf Terminen der vorigen Spielzeit. Den Freitag als Aufführungstag zu streichen und dadurch ein erhebliches Stresspotenzial für die Spieler und Organisatoren abzubauen war somit die richtige Entscheidung, wie Vorsitzende Yvonne Fischer-Lueg betonte.

Wie üblich waren Tontechnik und Tribünen die größten Ausgabepunkte gewesen, wobei die Mehrausgaben für die Verwendung von Headsets sich gelohnt hatten. In der kommenden Spielzeit, in der wie gewohnt das im letzen Jahr aus der Taufe gehobene Stück wieder aufgenommen werden wird, sollen noch mehr Headsets Verwendung finden, sodass für die Sprechrollen der jeweiligen Szenen nur noch der Sender jeweils umgestöpselt werden muss. Dank der nur geringfügig veränderten Besetzung wird es laut Fischer-Lueg nicht nötig sein, nochmals Leseproben anzuberaumen.

Die Spielproben, vielleicht bereits am Klausenhof selbst, sollen Mitte April beginnen, die Aufführungstermine liegen in diesem Jahr zwischen dem 6. und 28. Juli, gespielt wird jeweils samstags und sonntags. Da der Kunststückchenmarkt am Klausenhof in diesem Jahr relativ spät, nämlich erst am 22. und 23. Juni, stattfinden wird, kann dieser in der ganzen Region beliebte Termin bereits zum Vorverkauf genutzt werden. Angedacht ist, dass verschiedene Schauspieler sich auf dem Klausenhofareal in ihren Kostümen zeigen und so für das Stück „Strom“ von Markus Manfred Jung werben.

Kassierer Sascha Brenn konnte für die Spielzeit 2018 insgesamt 2283 Zuschauer vermelden, also rund 285 pro Vorstellung. Von den 40 Proben hatten 28 am Klausenhof selbst stattgefunden, zudem gab es ein Trainingswochenende in der Rotmooshalle. Als großes Glück bezeichnete es Yvonne Fischer-Lueg, dass Gotthard Jost als Regisseur für die Klausenhofbühne gewonnen werden konnte.

Bei den Teilwahlen bat die stellvertretende Vorsitzende Sabine Siebold um Ablösung. In ihr Amt wurde neu die bisherige Schriftführerin Tamara Arzner gewählt. Neue Schriftführerin ist Anna Schwarzwälder. Die Beisitzer Bernd Wallaschek und Christian Lueg wurden bestätigt, neu hinzukam anstelle von Sebastian Eckert Ronja Urich. Außerdem hatte Yvonne Fischer-Lueg die angenehme Aufgabe, gleich mehrere Mitglieder für zehn Jahre aktiver Mitgliedschaft mit der bronzenen Ehrennadel samt Urkunde des Landesverbands Amateurtheater zu ehren: Sabine Siebold, Otto Spitz, Sonja Strittmatter sowie Tamara und Dominik Arzner.