Bei der Kommunalwahl am 26. Mai wurde Katja Hauber mit 556 Stimmen in den Herrischrieder Gemeinderat gewählt. Sie wird damit als Mitglied der CDU-Fraktion ab der konstituierenden Sitzung am heutigen Montag, 22. Juli, eine von zwölf Gemeinderäten sein, die die Geschicke Herrischrieds künftig aktiv mitbestimmen werden. Für Katja Hauber war es die erste Kandidatur für den Gemeinderat.

Intensive Vorbereitung

„Herrischried liegt mir am Herzen, da ich hier aufgewachsen und verwurzelt bin“, betont die 29-Jährige im Gespräch mit unserer Zeitung. Bereits im Vorfeld ihrer Kandidatur und der Erarbeitung der Bürgergespräche, die die Herrischrieder CDU zu aktuellen Themen angeboten hatte, sei es für sie spannend gewesen, in die komplexen Themen einer Gemeinde Einblicke zu bekommen.

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Zudem habe sie so ein Verständnis dafür entwickeln können, wie eine Gemeinde funktioniert und arbeitet. Ihre zukünftige Tätigkeit als Gemeinderätin sieht sie als Gelegenheit, aktiv etwas zur Demokratie beizutragen, aber auch darin, Dinge verändern und voranbringen zu können.

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„Bereits im Vorfeld haben wir im Team der Herrischrieder CDU viele Themen erarbeitet, die wir jetzt im Gremium voranbringen und umsetzen möchten“, erklärt Katja Hauber ihre persönliche Zielsetzung für ihre kommunalpolitische Arbeit.

Einsatz für junge Familien

Die Bereiche Tourismus, Gewerbe und Handel sind ihr dabei ebenso wichtig, wie das Schaffen von Voraussetzungen, damit auch junge Familien in Herrischried bleiben können oder in Herrischried den Ort sehen, wo sie hinziehen möchten.

Voraussetzung dazu sieht die Neu-Gemeinderätin unter anderem im bereits laufenden Breitbandausbau und dem Bau der neuen Schule, der ebenfalls schon auf einem guten Weg sei. Die nicht ganz einfache finanzielle Situation, in der sich Herrischried befindet, sei ihr dabei bewusst.

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Bei der Suche nach Lösungen, um an Gelder zu kommen, ist sie bereit, auch unkonventionelle Wege zu gehen. Die gute Zusammenarbeit von Gemeindeverwaltung und Gemeinderat ist ihr wichtig. Zudem möchte sie als Gemeinderätin ein Bindeglied zwischen den Bürgern und der Verwaltung sein. „Mir liegt viel daran, die Interessen der Bürger in den Gemeinderat einzubringen“, betont Katja Hauber.