Mit Günter Eckert verstarb am Mittwoch kurz nach seinem 81. Geburtstag ein langjähriger Freund des Sports im hinteren Hotzenwald und ein beim Transport von Schülern und Kindergartenkindern beliebter Busunternehmer. Der in der Bevölkerung meist als Bäni-Günter bezeichnete Herrischrieder baute nach Tätigkeiten in Fabriken der Region auch den heute von seinem Sohn Martin weitergeführten Forellenzuchtbetrieb auf.

Initiator des Fußballclubs

Mit seinem Personenbus und mit Hilfe seiner Ehefrau Hedi brachte er früher auch viele Hotzenwälder zu ihren Arbeitsstätten in der Umgebung. Als zwei Jahre nach der Fußball-WM 1954 in Herrischried ein erster Fußballclub gegründet wurde, gehörte "Bäni" zu den Initiatoren, die ihren ersten Platz im Gewann Tannenboden errichteten. Die damals immer zahlreicher werdende FC-Anhängerschaft bezeichnete das spätere Ehrenmitglied Günter Eckert als einen der besten Spieler im schwarz-gelben Trikot.

Forellenzucht auf dem elterlichen Hof

Auf dem elterlichen Hof am Ortsausgang von Rütte begann der Verstorbene mit der Forellenzucht zunächst als Hobby, die er dann anfangs der 1980er Jahre nach dem Bau neuer Betriebsräume mit einer Fischhalle in der Sägestraße als Haupterwerb betrieb. Vielen Herrischriedern blieb der "Bäni-Günter" zudem als Betreiber eines über 25 Jahre geführten Getränkehandels in Erinnerung. Sein Leben hing aber am Sport und dies gleich in verschiedenen Disziplinen.

Günter Eckert verstarb am Mittwoch kurz nach seinem 81. Geburtstag. Bild: S. Hasswani
Günter Eckert verstarb am Mittwoch kurz nach seinem 81. Geburtstag. | Bild: Sandhya Hasswani

Er spielte nicht nur Fußball, sondern wollte auch die anderen, auf dem Wald aufkommenden Sportarten wie Tennis oder Golf ausprobieren. Als Radsportfreund unterstützte er mit großer Begeisterung die spätere Olympiasiegerin Sabine Spitz und er radelte auch einmal zu einer Etappe der Tour-de France. Mit dem Herrischrieder Sportpiloten Dieter Peduzzi begab er sich zuletzt auch noch einmal in die Lüfte.

Die Trauerfeier beginnt am Mittwoch, 5. Dezember, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche von Herrischried, mit anschließender Beisetzung.