Dass die Qualität stimmt, ist oberstes Kriterium. „Das ist uns sehr wichtig“, erklärt Dietmar Maier. Vor zwei Jahren haben er und seine Partnerin Arielle Baumgartner das „Jägerstüble“ in Hornberg übernommen und wer wild auf Wild ist, findet dort eine reichhaltige Auswahl an Wildgerichten, stets frisch zubereitet und in hoher Qualität. Der Renner ist der Jägerburger aus Wildfleisch, aber auch Jägerbrett oder Wildleberwurst stehen auf der Karte. Wiener Schnitzel oder eine Regenbogenforelle kitzeln ebenfalls den Gaumen der Gourmets. Und wer dem Fleisch im Allgemeinen nichts abgewinnen kann, findet auch Kürbis-Ricotta-Gnocchi – vorausgesetzt es ist Saison.

Denn genau das ist es, was das „Jägerstüble“ so besonders macht. Es ist die tägliche „Jagd“ des gelernten Kochs nach Besonderheiten, weshalb sich die Speisekarte fast täglich verändert. „Natürlich haben wir auch Gerichte auf der Karte, die es das ganze Jahr hindurch gibt“, so Dietmar Maier. Denn schließlich hat zum Beispiel der Wurstsalat, das ganze Jahr über Saison. Doch nicht nur aus der Küche ist die Qualität des Restaurants zu spüren. Auch im Servicebereich soll es stimmen und dazu gehört zum Beispiel auch, dass der Gast nicht zu lange auf die Getränke und das Essen warten muss. Unter Umständen muss der spontane Gast damit rechnen, dass er in dem kleinen Restaurant mit 30 Sitzplätzen keinen Tisch mehr findet. „Wir beide sind alleine, sowohl im Service als auch in der Küche“, erklärt der Gastronom. Und um die Zeit bei der Zubereitung der Speisen nicht aus den Augen zu verlieren, kann es passieren, dass die Tür zumindest in den Stoßzeiten, auch mal geschlossen wird, bis sich die Lage wieder entspannt und ein paar Tische freigeworden sind. „Dass wir so handeln müssen, ist leider auch dem Fachkräftemangel geschuldet“, bedauert Dietmar Maier. Denn nicht immer zeigen die Gäste Verständnis.

Um den Gästen noch mehr zu bieten, finden in regelmäßigen Abständen zusätzliche Veranstaltungen statt. So startet bereits am 18. Januar ein Hüttenzauber mit Tanz. Zu essen gibt es Frisches vom Grill. „Und wenn das Wetter mitspielt, wird die Party zum Teil auch nach außen verlegt“, verspricht Dietmar Maier. Denn das kleine Restaurant verfügt neben einem Nebenzimmer mit bis zu 20 Sitzplätzen auch über eine Außenterrasse mit einem atemberaubenden Blick bis zu den Schweizer Alpen. Das Nebenzimmer kann auch für Firmenfeiern oder Familienfeste gebucht werden.

Bereits das Wochenende darauf laden Dietmar Maier und Arielle Baumgartner zum Schlachtplattenfest ein. Für beide Termine empfiehlt es sich, vorab zu reservieren.

In den vielen Jahren seit Bestehen hat sich im „Jägerstüble“ kaum etwas verändert. „Der Charakter muss einfach beibehalten werden“, ist Dietmar Maier überzeugt. Doch im April stehen Umbauarbeiten im Dachgeschoss des Gebäudes an. Vier Ferienwohnungen werden entstehen und die Fassade des Hauses erhält ebenfalls einen frischen Anstrich. Aus diesem Grund wird der Betrieb im Restaurant den gesamten Monat April ruhen. „Doch im Mai werden wir wieder in gewohnter Weise für unsere Gäste da sein“, verspricht der Gastronom.