Der Förderverein Freilichtmuseum Klausenhof hat auch im vergangenen Jahr das Kulturdenkmal mit Veranstaltungen belebt. Der Vorsitzende Helmut Eckert zog in der Hauptversammlung am Freitag eine positive Bilanz und die Mitglieder stellten dem Vorstand ein gutes Zeugnis aus, indem sie den Vorsitzenden, den Kassierer Eugen Matt und den Beisitzer Oskar Sandmann ohne Gegenstimmen und –kandidaten für weitere zwei Jahre bestätigten.

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Die Saison 2018 begann im Januar mit der „Stubenmusik“ im Klausenhof, bei der das Ehepaar Ross musizierte und Sandhya Hasswani das Kalenderprojekt mit Geschichten und Sagen vom Hotzenwald samt passenden Illustrationen von Markus Olivieri vorstellte. Der Förderverein verkaufte beim Kunststückchen-Markt Getränke, er übernahm die Bewirtung beim Seniorennachmittag der Gemeinde und an zwei Wochenenden die Bewirtung bei den Theateraufführungen der Freilichtbühne Klausenhof. Der Erntemarkt wurde von Markus Olivieri und Dirk Bürklin organisiert und am zweiten Advent fand der traditionelle Weihnachtsmarkt im Klausenhof statt.

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Die Statistik Gabriele Meisters verzeichnete für das vergangene Jahr insgesamt 2278 zahlende Eintritte, das sind 55 weniger als 2017. Hinzu kamen geschätzt 3000 Gäste, die keine Karten kaufen mussten, weil sie im Rahmen von Hochzeiten, zum Theater, zu den Märkten oder sonstigen Anlässen gekommen waren. 312 Besucher hatten eine Kurkarte, 2017 waren es 365. Mit Gästekarten für Herrischried, Rickenbach und Görwihl kamen 168 (im Jahr zuvor: 268) und mit Kinderkarten 150 (200) Besucher. „Das liegt an den geringeren Touristen- und Übernachtungszahlen“, erklärte Gabriele Meister den Rückgang.

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Helmut Eckert dankte allen Vorstandskollegen, Freunden und Helfern für die Unterstützung, dem Pächterehepaar Gabriele und Christopher Meister für dessen Arbeit, Martin Booz für die Pflege der Außenanlagen, Annkathrin Mickel für die Betreuung des Gartens, außerdem Werner Jehle und dem stellvertretenden Vorsitzenden Walter Freter für Rat und Sachverstand. „Dem Museum werden immer wieder Objekte angeboten, aber wir müssen aufpassen, dass es sich nicht zu einem beliebigen Sammelsurium entwickelt.“

Lob für Zusammenarbeit

Eckerts Dank galt auch Bürgermeister Christof Berger und den Gemeinderäten, die ein offenes Ohr für die Anliegen des Vereins hätten. Berger seinerseits lobte die unkomplizierte Zusammenarbeit, die sich zum Beispiel gezeigt habe, als ein Apfelbaum gepflanzt worden sei: Dieser wurde vom Bauhof zusammen mit einem Helfer gesetzt, um Kosten zu sparen. Rudi Kurtz, Vorstandsmitglied des Loipenvereins, und Wolfgang Vogel vom Förderverein des Energiemuseums Rickenbach überbrachten Grüße und lobten das gute Miteinander.

Zwei Konzerte in Planung

In diesem Jahr plant der Förderverein neben den üblichen Aktionen wie Bewirtung, Getränkeverkauf, Ernte- und Weihnachtsmarkt im August zwei Konzerte, bei denen Alexander Frangenheim experimentellen Jazz vorstellen möchte; der Berliner Musiker hat auch für 2020 schon Konzerte im Kulturdenkmal im Auge, allerdings müssen die Einzelheiten erst mit Bürgermeister und Vereinsvertretern abgesprochen werden. In der Versammlung war auch der Schneefang-Balken ein Thema. Dessen Aufhängung verursacht jedes Jahr Reparaturen, so dass man den Balken gerne entfernen und durch Schneefanghaken ersetzen würde, doch dies müsse mit dem Denkmalschutz abgestimmt werden, so Eckert: „Wir hoffen auf eine pragmatische Lösung.“ Repariert werden muss auch der hölzerne Ausguss des Brunnens.

Der Förderverein Freilichtmuseum Klausenhof wurde 1996 gegründet und hat etwa 100 Mitglieder. Der Vorsitzende ist Helmut Eckert, Telefon 07764/62 10.