Die ersten Bauarbeiten bei der Umsetzung des Stehleseeprojektes haben vergangene Woche begonnen. Inzwischen hat die Giersbacher Firma Berger bereits die Betonarbeiten für das Wassertretbecken beendet. Die Pfähle für die Lampen stehen ebenfalls schon, wie Rolf Dannenberger zu berichten wusste. Nun wird es fortlaufend mit dem Barfußpfad weitergehen.

Die Planung für die Attraktivierung des Bereichs rund um den Herrischrieder Freizeitsee beinhaltet neben Wassertretbecken mit Barfußpfad und Solarbeleuchtung der Wege das Anlegen eines Basketballplatzes, das Aufstellen von Himmelsliegen und Infotafeln, und zum Projekt gehört langfristig auch die Gewässerreinigung, die mit Hilfe von naturnahen Klärtechniken durchgeführt werden soll.

See soll attraktiver werden

Vor zwei Jahren hat sich der Arbeitskreis „Stehlesee“ unter dem Dach des Vereins Aktiver Hotzenwald zusammengefunden mit dem Ziel, das Gebiet rund um den Stehlesee und langfristig den See selbst wieder für Freizeitaktivitäten von Einheimischen und Besuchern attraktiv zu machen.

Förderungen aus dem Leader-Programm

Hierzu wurde der arbeitsintensive, aber für die Realisierung unabdingbare Weg in Angriff genommen, über das Leader-Programm des Landes Baden-Württemberg im Rahmen des Maßnahmen- und Entwicklungsplans Ländlicher Raum Baden-Württemberg 2014 bis 2020 Fördermittel zu erhalten, was schließlich im Sommer 2018 auch gelang.

Am 22. November erfolgte der offizielle Spatenstich. Die Förderzusage in Höhe von knapp 60 000 Euro bei Gesamtinvestitionskosten von rund 115 000 Euro ergibt allerdings unterm Strich noch ein erkleckliches Restsümmchen, wobei die Gemeinde Herrischried dem Projekt 20 000 Euro beisteuern wird.

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Weitere Spenden sind erwünscht

Im aktuellen Haushalt wurden nun 40 000 Euro für den Stehlesee eingestellt, Bürgermeister Berger machte indes deutlich, dass er darin eine Vorfinanzierung für die hoffentlich eingehenden Spenden sehe. Um die zusammenzubekommen, hat sich der Verein Aktiver Hotzenwald bereits mächtig ins Zeug gelegt.

Und nach der Devise „jeder Euro ist ein weiteres Mosaiksteinchen auf dem Weg zur Finanzierung“ warb der Fair-Trade-Stand des Vereins beispielsweise beim Rickenbacher Weihnachtsmarkt mit frisch gebrannten Mandeln für Spenden.