Vier Kindern wird es heiß – denn inmitten von kostbaren, bunt-glänzenden Glasobjekten brennt der 1200 Grad Celsius heiße Glasschmelzofen in Dirk Bürklins einladender Glasbläsereiwerkstatt in Großherrischwand. Und sie sitzen bereit, um erste Erfahrungen im Herstellen von Glasobjekten zu machen unter der fachkundigen und erfahrenen Anleitung des freundlichen und begeisternden Glasbläsermeisters. Das Sommerferienprogramm der drei Hotzenwaldgemeinden macht das möglich und abwechselnd als Unterstützung für den „Meister des Feuers“ dabei sind die beiden Mitarbeiterinnen des Tourismus-Büros Herrischried, Helga Sandmann und Edeltraut Bannholzer.

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Für Robin, Cosima, Moritz und Moritz wird es nun spannend, denn sie dürfen gemeinsam mit Dirk Bürklin eine Glaskugel erschaffen. Robin ist der erste der Vier, der sich vorwagt. Eine schöne gelbe Glaskugel soll es werden und der Glasbläsermeister zeigt ihm, wie es geht. Glas wird an einem langen Rohr in den heißen Ofen geführt bis es weich und formbar ist; dann wird zum ersten Mal geblasen. Das ist aber so schwer, dass Robin dabei noch zusehen muss; danach kommt die Glasmasse wieder in den Ofen. Unter den fachkundigen Augen des Meisters kommt das Stück wieder heraus und dann geht es los: „Jetzt darfst Du“, sagt Dirk Bürklin und Robin erschafft sein Glasmeisterwerk. Eine wundervolle gelbe Glaskugel, die noch golden und heiß glüht, die er am nächsten Tag aber nach dem Entspannen und Abkühlen abholen darf.

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„Aber ganz schwer sind die Glasfiguren“, sagt Robin und meint die kleinen Objekte, die Dirk Bürklin nach den Kugeln mit seinen kleinen Praktikanten in Angriff nimmt. „Kleine Vögel, Katzen oder anderes, was die Kinder bei mir machen können – ganz nach Idee“, erklärt er und zeigt ihnen, wie es geht. Begeisterung pur herrschte bei den Kindern und ihren Begleitern, die mit großen Augen verfolgen, welche Kostbarkeiten in einer Glasbläserei-Werkstatt in kurzer Zeit entstehen können.