Die Fußball-Weltmeisterschaft hat heute ein kleines Vorspiel in Herrischried. An der Gemeinschaftsschule Hotzenwald beteiligen sich 51 Schüler der beiden achten Klassen am Workshop "Politik trifft Fußball". Mit der Veranstaltung laden der SC Freiburg und die Landeszentrale für politische Bildung Jugendliche dazu ein, sich mit Russland, dem Gastgeberland der diesjährigen WM auseinanderzusetzen.

Bereits zur WM 2014 in Brasilien und zur EM 2016 in Frankreich boten die Landeszentrale und der Sportclub an Grund- und weiterführenden Schulen die Veranstaltung an. Sie soll fußballerische Inhalte sowie Wissenswertes zu Politik, Geschichte und Kultur des Gastgeberlandes vermitteln.

Die WM in Russland ist das dritte internationale Turnier, zu dem der Workshop angeboten wird. Um die Teilnahme konnten sich Schulen im November bewerben. "Die Klassen sollten sich kreativ mit den Themen Fussball-WM und Russland auseinandersetzen",so ein Mitarbeiter der Abteilung Gesellschaftliches Engagement beim SC Freiburg. Eingereicht wurden bei dem Wettbewerb beispielsweise Collagen, Videos oder auch das selbstgebastelte Modell eines Fußballstadions. Die Klasse 8b der Gemeinschaftsschule Hotzenwald und ihre Klassenlehrerin Dagmar Keck gingen mit einem Radiobeitrag zur WM ins Rennen – und gewannen. Ihre Schule ist eine von sechs in Südbaden, an denen der Workshop angeboten wird. Zur Teilnahme lud die 8b ihre Parallelklasse 8a ein.

Wie ein Fußballspiel ist auch der Workshop heute Vormittag in zwei Halbzeiten gegliedert: Hier dauert allerdings jede einzelne schon 90 Minuten. Die Vertreter der Landeszentrale für politische Bildung wollen den Schülern Grundlagen über Geographie, Kultur und Politik Russlands vermitteln. Mitarbeiter des SC Freiburg betreuen den anderen Block, in dem es um Sport, Fußball und die WM geht.