Seit etwa 2017 beschäftigt sich die Gemeinde Herrischried stetig mit dem Thema der unbefriedigenden Notfallrettung. Die Einhaltung der Hilfsfristen ist auf dem Hotzenwald nach wie vor sehr verbesserungswürdig. Erst im Februar brachte Grünen-Gemeinderat Dirk Bürklin dieses Thema zum wiederholten Mal auf den Tisch.

Jetzt erreichte Bürgermeister Christof Berger nach unzähligen Aufforderungen endlich eine Nachricht von Peter Hofmeister, Vorsitzender des DRK Kreisverbands Säckingen und Vorsitzender des Bereichsausschusses für den Rettungsdienstbereich Waldshut. Eine Besserung der Situation im Hotzenwald sei demnach nicht in Sicht, wie Berger berichtete. Im Kreistag habe Hofmeister im Oktober letzten Jahres im Rahmen einer Gesundheitsklausur über die aktuelle Situation der Notfallrettung und die weitere Planung berichtet. Hofmeister habe jedoch erklärt, dass er dies nicht auf Gemeindeebene tun werde.

Der Bereichsausschuss arbeite konsequent an der Verbesserung der Versorgung der Bevölkerung, in vielen Gebieten lasse sich allerdings allein schon auf Grund der topografischen Besonderheiten dies nicht ad hoc lösen, so Hofmeister laut Berger. Weiter schrieb er: „Es verbleibt uns also nur zu hoffen, dass der Landkreis Waldshut mit einem RTH-Standort (Rettungshubschrauber-Standort) bedacht wird.“