Mehr als 40 Kunsthandwerker werden mit ihren Kreationen am 2. und 3. Juni das Freilichtmuseum Klausenhof in Großherrischwand beleben, dann heißt es wieder „Kunststückchen“. Was 1993 als kleiner Impuls eines Künstlerteams um die Glasbläser Dirk Bürklin und Pernille Juhler aus Großherrischwand und das Künstlerpaar Markus Olivieri und Christine Gelderbloom, damals Giersbach, begann, ist im 25. Jahr seines Bestehens vom Hotzenwald nicht mehr wegzudenken.

Am Samstag und am Sonntag, jeweils 11 bis 18 Uhr, können Besucher über den Markt flanieren, der von Schmuck aus allerlei Materialien über Flechtwerk und Keramik bis hin zu Filz- und Papier-Kreationen wieder viele Entdeckungen bereit hält. In der Glaswerkstatt und in der Schmiede wird es handwerkliche Vorführungen geben. Auch im benachbarten Schaugarten der Gärtnerei Hof Berg-Garten wird es wieder an beiden Tagen Skulpturenführungen des Kunststückchen-Markts und Wildkräuterspaziergänge geben. Der Kunsthandwerkermarkt ist mittlerweile weit über die Grenzen des Hotzenwalds hinaus bekannt und zieht jedes Jahr viele Besucher an.

Daran ändert auch das Wetter nichts, das sich bereits im ersten Jahr mit einem Sturm als unkooperativ erwiesen hat. Running Gag aus den ersten Jahren ist laut Dirk Bürklin, einem der Organisatoren des Marktes, die Frage: „Wann ist Kunststückchen? Dann weiß ich, wann ich nicht heuen muss.“

„Das Ambiente stimmt einfach und die Dorfleut’ tolerieren den Trubel“, gibt sich Dirk Bürklin im Gespräch optimistisch, dass auch das 25. Kunststückchen wieder ein Erfolg wird. Im Rahmenprogramm dürfen die unterhaltenden Urgesteine zum Jubiläum nicht fehlen: Das Maskottchen Willi wird wieder für jede Menge Klamauk sorgen. Für die musikalische Untermalung der Café-Pausen sorgt die Gruppe Federhut. Urban Huber-Wölfle mit Schmuck-Unikaten aus Vörstetten sowie Eva Stoll mit Steinzeug aus Bernau gehören zu den Urgesteinen der Aussteller, die bis jetzt keinen Markt verpasst haben. Damit das Parkchaos sich in Grenzen hält, empfehlen sich Fahrgemeinschaften, sagen die Organisatoren.