Seinen 90. Geburtstag feiert am Montag, 2. Dezember, Joseph Auer. Der Jubilar ist auf dem Hotzenwald eine feste Größe, denn er war Rektor der Grund- und Hauptschule Herrischried. Außerdem war er beim Herrischrieder Schwarzwaldverein überaus aktiv: Von 1967 bis 1982 war er der Vorsitzende der Ortsgruppe Herrischried und war maßgeblich daran beteiligt, dass der dritte Gugelturm in seiner heutigen Fassung errichtet wurde. Mir der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden wurden seine Leistungen für den Verein anerkannt.

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Joseph Auer ist eine Frohnatur. Obwohl er nur noch im Rollstuhl fortbewegt werden kann, hat er stets ein Lächeln im Gesicht. Er freut sich, dass er die gute Küche seiner Frau noch genießen kann.

In Mannheim erblickte Joseph Auer das Licht der Welt. 1950 machte er in Tauberbischofsheim das Abitur. Er studierte anschließend Philosophie und Theologie und dann Pädagogik. 1957 hatte er seine erste Lehrerstelle. Er unterrichtete zunächst in Albbruck und Öflingen, ehe er ab November 1957 Lehrer an der damals einklassigen Volksschule in Wehrhalden wurde.

1958 heiratete er seine Frau Irmgard Metzger, deren Eltern das bekannte Gasthaus „Waldheim„ in Kleinherrischwand hatten. Zwei Kinder kamen auf die Welt. Hart traf es die Familie, als das Gasthaus 1980 abbrannte und dann wieder neu aufgebaut wurde.

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Im schulischen Bereich wurde der Jubilar 1966 Schulleiter in Herrischried und 1970 zum Rektor der Grund- und Hauptschule Herrischried ernannt. In der Folge galt es nicht nur mit viel Engagement für den Erhalt der Schule zu kämpfen, sondern auch den Schulneubau in den Jahren 1984/1985 mitzuerleben, ehe Joseph Auer 1991 in Ruhestand ging.

Im Ruhestand waren dann auch die Freizeitaktivitäten größer. So war er mit seiner Frau auch schon in der französischen Partnerstadt Le Castellet, war einige Jahre im Herrischrieder Männerchor aktiv und huldigte bis ins hohen Alter gerne dem Schachspiel.