Die Liste der Aktionen, die im zurückliegenden Jahr zur Unterstützung der Gemeinschaftsschule Hotzenwald beitrugen, ist lang. Umso trauriger ist es, dass nur so wenige Mitglieder des Fördervereins der Gemeinschaftsschule Hotzenwald den Weg zur Hauptversammlung ins Gasthaus „Ochsen“ auf sich genommen hatten.

Es war Zeit, um Dankeschön zu sagen, für all die großen und kleinen Aktionen, die in der Summe einen wichtigen Rückhalt für die Atmosphäre in der Schule bilden. Diesen Dank gab es reichlich für die Aktiven von der Rektorin der Gemeinschaftsschule, Marianne Husemann, und von Gemeindevertreter Uli Gottschalk.

Engagierte Mitglieder

In Zeiten klammer Gemeindekassen und versagter Finanzmittel seitens des Landes zur Unterstützung der Schulstandorte im ländlichen Raum braucht es viel Enthusiasmus, um seine Ziele für eine wachsende Gemeinschaftsschule auf dem Hotzenwald zu verfolgen. An dem fehlt es den Mitstreitern des Fördervereins offenbar nicht. Hatte die Schule bereits seit vergangenem Schuljahr ein neues Markenzeichen durch die Postkarten-Aktion „Wäldermut“, so ist mit dem engagierten Backsteinprojekt ein weiteres hinzugekommen.

Solidarisch mit der Schule

Damit der Schulstandort möglichst zeitnah um das bewilligte, fertig geplante Schulhaus erweitert werden kann, gibt es seit Dezember 2018 die Möglichkeit, die noch fehlende Summe zum Bau durch einen „symbolischen Backstein“ gemeinsam in der Bürgerschaft aufzutreiben. Jeder Backstein im Wert von 50 Euro, der zudem als Spende steuerlich absetzbar ist, hilft, diesem Ziel näher zu kommen.

Positive Nebeneffekte

Wie Uli Gottschalk in seinem Dank an die Mitglieder des Fördervereins betonte, zieht ein starker Schulstandort viele positive Infrastruktureffekte nach sich. Die Aktion unterstützen könne also jeder, unabhängig davon, ob man gerade selbst seine Kinder, Enkel-, Freundeskinder oder gar keine Kinder auf der Schule hat. Seit dem Projektstart hat die „Mauer“ bereits 17 Backsteine gespendet bekommen.

Projekte

Der Förderverein konnte sich auch 2018 wieder über eine Sparkassen-Förderung freuen. Die jüngste Spende floss in Materialien für eine aktive Pausenhofgestaltung. Die Bewirtung bei den Klausenhof-Freilichtspielen zeigte sich als voller Erfolg für die Kasse des Fördervereins. So konnte die scheidende Kassiererin Birgit Waßmer-Huber einen soliden Kassenbericht vorlegen. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet und im Amt bestätigt. Neue Kassiererin ist Brigitte Amann. Projekte, an denen sich in Zukunft vertiefend arbeiten lässt, sind unter anderem die Partnerschaftspflege mit der Grundschule Rickenbach und die Festigung der Mensaqualität beider Standorte der Gemeinschaftsschule Hotzenwald.