Das ruhige Fahrwasser, in dem sich der Eislaufverein Hotzenwald Herrischried in den letzten Jahren befunden hat, hat in der vergangenen Saison einen turbulenten Einschnitt erfahren, so die Vorsitzende Hildegard Zumkeller in ihrem Bericht bei der Hauptversammlung, den wegen Heiserkeit ihre Stellvertreterin Yasmine Fernandez-Künsting vorlas. Der Versuch einer „feindlichen Übernahme“ sei gescheitert, der Verein habe großartige schlummernde Kräfte aktivieren können.

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Als Ersatz für das durch heimliche Gründung eines Konkurrenzvereins zum Gegner mutierte Trainerehepaar habe eine ganze Flotte hochrangiger Trainer mobilisiert werden können, sodass der Trainingsbetrieb reibungslos habe weiterlaufen können. Ihr Dank, so die Vorsitzende, gelte allen Mitstreitern in dieser prekären Lage sowie der Gemeinde und dem Eishallenteam, die mit der Vergabe der Eiszeiten dem Verein, der in diesem Jahr 25-jähriges Bestehen feiert, die Treue gehalten hätten.

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Mit aktuell etwa 100 Mitgliedern ist der Verein gut aufgestellt. Mit 94 abgelegten Tests war die vergangene Saison zudem ein voller Erfolg. Die neu eingeführte Gruppe der Eisbärchen für die Kleinsten mit einer halben Stunde Trainingszeit wurde mit großer Freude angenommen. Elf Bärchen absolvierten am Ende den Test. Dessen Fortsetzung, die Eismäuse, meisterten 18 junge Läuferinnen. 21 Eisbegeisterte legten den Pinguintest ab, 23 waren es beim Tannentest, wobei gleich mehrere Teilnehmer eine besonders starke Leistung zeigten und sowohl den Pinguin- als auch den Tannentest in einer Saison absolvierten. Sechs Eiskristalltests bestanden die Teilnehmer, zwölf Absolventen hatte der erste der von der Deutschen Eislauf-Union überwachten Tests der Freiläufer, gefolgt von den zwei Figurenläufern Angelina Sonsalla und Jan Gehrmann sowie mit Jessica Scherk einer Kürklasse Acht.

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Auch an Wettbewerben nahmen Mitglieder teil. Vier erfolgreiche Eisläuferinnen gingen zum Neckar-Pokal nach Schwenningen, drei zum Hermann-Kist-Pokal nach Balingen und eine Läuferin zum Hörnle Cup, ebenfalls in Balingen. Drei fuhren zum Iller Cup in Senden und schließlich noch vier weitere zum Achalm-Pokal in Reutlingen.

Keine Veruntreuung

Durch gleich mehrere in Abständen durchgeführte Kassenprüfungen konnten alle Veruntreuungsvorwürfe entkräftet werden. Kassiererin Helga Förster konnte sogar eine 30-prozentige Steigerung bei den Mitgliedsbeiträgen sowie eine beinahe verdoppelte Anzahl an Nutzern des zweiten Trainingstages vermelden. Eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge ist nicht nötig, das Trockentraining wird im Gegenteil günstiger, da es nun vereinsintern angeboten wird.

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Bei den Teilwahlen wurde die stellvertretende Vorsitzende Yasmine Fernandez-Künsting in ihrem Amt bestätigt. Ebenso die beiden Kassenprüfer Helmut Eckert und Karl Anton Ruf. Neu gewählt wurden Schriftführerin Iris Vogt, Sportwartin Tanja Schneider und Jugendwartin Antje Bächle.

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Mit gleich einer ganzen Trainerriege mit David Vincour, Tanja Schneider, Stephanie Kühne, Katherina Stoll, Anastasia Michlmayr, Stefanie Brenn-Lueg, Isabell Künsting und Yasmine Fernandez-Künsting geht der Eislaufverein Herrischried in die kommende Saison. Melanie Krüger pausiert berufsbedingt.

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Derzeit läuft das Sommertraining, das zur Verbesserung der Haltung, zu Grazie und Leichtigkeit auf dem Eis beiträgt. Die Vorsaison beginnt am 10. September und dauert bis 24. Oktober, die sich anschließende Hauptsaison erstreckt sich von 29. Oktober bis 9. April 2020. Wie üblich kann von Interessenten ein einmaliges kostenloses Schnuppertraining absolviert werden.

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