Auf seine 60-jährige Geschichte blickte der Verein für Bewegungsforschung am Strömungsinstitut Herrischried am vergangenen Wochenende zurück. Gelegenheit, gemeinsam mit Förderern und Mitgliedern Modelle für eine erfolgreiche Zukunft zu diskutieren. Christian Liess nahm die Anwesenden mit auf eine Zeitreise zu den Anfängen des Vereins.

Das Anliegen des 1959 gegründeten Vereins scheint aktueller denn je. Dies ging aus Mitgliederumfragen der vergangenen Jahre hervor: Wie können wir zur Bildung eines Bewusstseins für dieses sensible Element Wasser bildet, das weit über die bloßen physischen Eigenschaften hinausgeht? 298 Mitglieder unterstützen diesen Satzungszweck aktiv durch ehrenamtliches Mitwirken oder ideell durch einen Beitrag, Spenden und das Verbreiten der Forschungsergebnisse und Anliegen.

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Der Verein hat seine Krisenphase aus den Jahren 2009/10 überwunden und kann sich momentan auch finanziell gestärkt seinen Forschungsaufgaben widmen. Herrischried als Ort eines Forschungslabors, das sich diesen Fragen in freier Arbeit auf natur- und geisteswissenschaftlicher Basis widmet, war naheliegend. Gelegen in der Quellregion der Murg auf einem Gelände mit eigener Quelle entstand am Stutzhof 1961 unter Federführung von Theodor Schwenk das Strömungsinstitut unter dem Dach des Vereins für Bewegungsforschung.

Welchen Gesetzmäßigkeiten folgt das Wasser und welche Kräfte formen dieses Element? Diesen und anderen Fragen geht der Verein für Bewegungsforschung in seinem Strömungsinstitut in Herrischried nach.
Welchen Gesetzmäßigkeiten folgt das Wasser und welche Kräfte formen dieses Element? Diesen und anderen Fragen geht der Verein für Bewegungsforschung in seinem Strömungsinstitut in Herrischried nach. | Bild: Annka Mickel

Heute arbeitet der Verein auf zwei Feldern zur Qualität des Wassers: Das Strömungsinstitut forscht zu den kosmisch-ätherischen Bildekräften vor allem am Element Wasser. Es leitet daraus unter anderem Handlungsrichtlinien zur Bewahrung einer hohen Wasserqualität in Trink- und Brauchwasser ab. Die seit 2017 unter dem Dach des Vereins beheimatete Adventa-Initiative arbeitet zu Wirkungssensorik der Stoffe im Zusammenhang mit der Konstellationsforschung. Die jährliche Sommerakademie, zahlreiche Seminare im In- und benachbarten Ausland, Workshops und Vorträge tragen dieses Wissen in die Welt. Dass diese Arbeit in Zeiten wachsender ökonomischer Zwänge nicht immer einfach ist, zeigte der von Martin Schleyer vorgetragene Geschäftsbericht.

Auch strukturell hat der Verein eine Wandlung durchlaufen. Mit Denise Rathsack weht seit Februar 2019 frischer Wind durch den Bereich Verwaltung und Unterstützung der Geschäftsführung. Thomas Hoffmann vom Aufsichtsrat dankte am Ende der Sitzung den Mitgliedern als dem „warmen Wind, der uns trägt.“

Das Institut: 1959 wurde der Verein für Bewegungsforschung in Lörrach und am Goetheanum in Dornach gegründet. 1961 wurde unter dessen Dach das Strömungsinstitut in Herrischried als Forschungslabor gegründet. Aktuell beschäftigt der Verein vier Mitarbeiter und kann auf einen Kreis ehrenamtlicher Unterstützer zurückgreifen. 298 Mitglieder zählt der Verein. In seiner Mitgliederzeitschrift „Wasserzeichen“ informiert der Verein zwei- bis dreimal jährlich über aktuelle Themen zur Bewegungsforschung. Informationen zum Strömungsinstitut im Internet:
http://www.stroemungsinstitut.de