In Herrischried wurde im vergangenen Jahr in etlichen Bereichen großes bürgerschaftliches Engagement an den Tag gelegt. Zusammen mit einem starken kommunalen Engagement wurde für das Allgemeinwohl der Gemeinde viel geleistet und so das Leben für die Einwohner ein Stück weit reicher gemacht.

  • Schulhausneubau startet: Der Bau der neuen Gemeinschaftsschule Hotzenwald stellt für Herrischried mit rund 6 Millionen Euro Baukosten ein finanzielles Großprojekt dar. Die Gemeinde erhält für den Bau Fördermittel und Zuschüsse. Rund 1,3 Millionen Euro beträgt die Eigenfinanzierung durch die Gemeinde. Der Spatenstich kannte nach einer langen Planung und zähem Ringen um die Akzeptanz und die Finanzierung, im Oktober getätigt werden. Es werden rund 1,5 Jahre Bauzeit angenommen.
  • Realschule besteht Feuertaufe: Im Juli erhielten die ersten Realschüler der Gemeinschaftsschule Hotzenwald ihre Abschlusszeugnisse. Mit dem Realschulzweig betrat die Schule Neuland. Die Schule habe ihre Feuertaufe bestanden, betonte Bürgermeister Christof Berger.
    Die Baustelle für das Projekt vom Arbeitskreis Stehlesee besuchte der Europaabgeordnete Andreas Schwab. Vorne, von links: Helmut Eckert, Bürgermeister Christof Berger, Europaabgeordneter Andreas Schwab und Rolf Dannenberger. Bilder: Charlotte Fröse.
    Die Baustelle für das Projekt vom Arbeitskreis Stehlesee besuchte der Europaabgeordnete Andreas Schwab. Vorne, von links: Helmut Eckert, Bürgermeister Christof Berger, Europaabgeordneter Andreas Schwab und Rolf Dannenberger. | Bild: Charlotte Fröse
  • Freizeitanlage am Stehlesee: Der Arbeitskreis Stehlesee hat mit großem ehrenamtlichen Engagement bei der Realisierung des Projekts mit neuen Freizeitangeboten für die ganze Familie rund um den Stehlesse ganze Arbeit geleistet. Und das Freizeitzentrum in der Mitte von Herrischried noch attraktiver gemacht. Im Juli konnte die Einweihung gefeiert werden.
  • Großes Echo auf CDU-Umfrage: Im Vorfeld der Kommunalwahlen wollte der Herrischrieder CDU-Ortsverband von den Bürgern per Fragebogen wissen, wo der Schuh drückt. Der Rücklauf übertraf die Erwartungen der Initiatoren. Ergebnisse aus der Umfrage sollen in die Gemeinderatsarbeit einfließen.
  • Umbau in eine Arztpraxis: Um die hausärztliche Versorgung in Herrischried sicher zu stellen, nimmt die Gemeinde viel Geld in die Hand, um den Umbau einer Physiotherapiepraxis in eine Arztpraxis zu realisieren. Der Umbau soll rund 140.000 Euro kosten. Über das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum erhält die Gemeinde einen Zuschuss in Höhe in Höhe von 23.500 Euro. Die Gemeinde vergab im Dezember die notwendigen Arbeiten. Bis Mai 2020 sollten die Arbeiten abgeschlossen sein.
  • Mittagstisch für Senioren: Im Mai trafen sich Senioren zum ersten Mittagstisch im Herrischrieder Pfarrsaal, um gemeinsam und in geselliger Runde zu speisen und miteinander zu plaudern. Gegründet wurde der Mittagstisch auf Initiative von Gabi und Günter Frommherz. Viele ehrenamtliche Helfer legen einmal im Monat dafür mit Hand an.
  • Gewerbeverein besteht weiter: Der Herrischrieder Gewerbeverein stand in Ermangelung eines Vorstands kurz vor seiner Auflösung. Quasi in letzter Minute hat sich doch noch ein junges engagiertes Team zusammengefunden, um die Geschicke des Vereins in die Hand zu nehmen. Die erste Feuertaufe hat die neue Truppe bei der Organisation des Frühlingsfests mit kleiner Gewerbeschau bereits bestanden.
  • Freilichtspiel am Klausenhof: Unter Strom stand das diesjährige Stück der Theatergruppe auf der Freilichtbühne. Geschrieben wurde das Stück „Strom“ von Markus Manfred Jung. Die Aufführungen mit vielen Laiendarstellern wurden ein voller Erfolg.
  • Bürgermeister Christof Berger: Im August wurde dem Herrischrieder Bürgermeister (Jahrgang 1959) für 40 Jahre im Dienst der Gemeinde eine Ehrung für sein kommunales Engagement zuteil. Seit dem 1. Juli 2004 ist er Bürgermeister der Gemeinde Herrischried. 2012 ging er in seine zweite Amtszeit. Davor war er Rechnungsamtsleiter in den Gemeinden Rickenbach und Murg. Im November gab Berger bekannt, dass er nicht für eine weitere Amtszeit zur Verfügung stehen wird.
    Landrat Martin Kistler (links) würdigte den Herrischrieder Bürgermeister Christof Berger anlässlich des 40-jährigen Dienstjubiläums.
    Landrat Martin Kistler (links) würdigte den Herrischrieder Bürgermeister Christof Berger anlässlich des 40-jährigen Dienstjubiläums. | Bild: Charlotte Fröse
  • Helmut Eckert: Nach rund 40 Jahren als Herrischrieder CDU-Gemeinderat kehrte Helmut Eckert der Kommunalpolitik den Rücken. Der 67-jährige Malermeister kandidierte bei den Wahlen im vergangenen Mai nicht wieder für den Gemeinderat. Er war seit 1980 bis zum Sommer 2019 durchgängig im Gemeinderat Herrischried vertreten. Von 1994 an fungierte er zudem als Bürgermeisterstellvertreter.
    Der Malermeister Helmut Eckert trat nach beinahe 40 Jahren als Mitglied des Herrischrieder Gemeinderates bei den Wahlen im Mai nicht mehr an.
    Der Malermeister Helmut Eckert trat nach beinahe 40 Jahren als Mitglied des Herrischrieder Gemeinderates bei den Wahlen im Mai nicht mehr an. | Bild: Charlotte Fröse