Schönstes Herbtswetter lud am Sonntag zum Bummeln über den Erntemarkt rund um den Klausenhof ein. Und die Besucher strömten wieder einmal in Scharen. An rund 50 Ständen boten die Marktbeschicker eine große Auswahl an heimischen Produkten aus Landwirtschaft und Kunsthandwerk.

Für Liebhaber: Im Resenhof gab es eine große Auswahl an Handarbeiten
Für Liebhaber: Im Resenhof gab es eine große Auswahl an Handarbeiten | Bild: Christiane Sahli

Schon lange ist der Erntemarkt rund um den Klausenhof, für den der Förderverein Freilichtmuseum Klausenhof verantwortlich zeichnet, aus dem Veranstaltungskalender der Hotzenwaldgemeinde nicht mehr wegzudenken. Der Markt besticht nicht nur durch das besondere Ambiente rund um 600 Jahre alten Klausenhof, sondern auch durch das vielseitige Angebot. Nicht verwunderlich, dass der Markt Jahr für Jahr Besucher nicht nur aus der Region anzieht. Und so war der Erntemarkt in diesem Jahr schon kurz nach Beginn wieder bestens besucht.

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Beim strahlendem Sonnenschein bummelten die Besucher über den Markt und verweilten an den Markständen. Groß war das Angebot an landwirtschaftlichen Produkten, das von Obst, Gemüse, Backwaren, Wurst, Käse, Marmeladen bis hin zu getrockneten Kräutern und Tees reichte. Besonderer Beliebtheit erfreuten sich das Brot und die Brötchen, die vor Ort im Holzofen frisch gebacken wurde. Sie gingen weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln.

Für Dekofans: Zahlreiche Dekorationsartikel in vielen verschiedenen Variationen erfreuten sich großer Beliebtheit.
Für Dekofans: Zahlreiche Dekorationsartikel in vielen verschiedenen Variationen erfreuten sich großer Beliebtheit. | Bild: Christiane Sahli

Das Kunsthandwerk zeigte sich ebenfalls wieder in seiner ganzen Vielfalt. Dekorationsartikel wie Gestecke und Kränze, Nützliches und Schönes aus Holz, Handarbeiten wie Socken, Mützen oder Tücher und Taschen fanden Käufer. Ein besonderer Hingucker waren die aus Kaffeeverpackungen hergestellten Taschen in verschiedenen Größen. Auch Schmuck wurde in allen möglichen Varianten angeboten.

Für Handwerker: Ein Schmied zeigte seine Fertigkeit.
Für Handwerker: Ein Schmied zeigte seine Fertigkeit. | Bild: Christiane Sahli

In der alten Schmiede des Klausenhofs zeigte ein Schmied seine Handwerkskunst und Marktmeister Dirk Bürklin hatte seine Glaswerkstatt ebenfalls geöffnet, führte sein Handwerk vor und stand den Besuchern Rede und Antwort. Die kleinen Festbesucher hatten ebenfalls ihren Spaß auf dem Herbstmarkt: Die Kinder konnten Kräutersalz herstellen oder mit getrocknetem Lehm arbeiten.

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Auch für das leibliche Wohl war wieder gesorgt: Die Marktbesucher hatten die Wahl zwischen Gegrilltem, Kartoffel- und Käsegerichten und allerlei Süßem wie Waffeln und Kuchen. Eine Klasse der Gemeinschaftsschule bot jahreszeitgemäß Kürbissuppe an, der Erlös des Tages kommt der Abschlussfahrt der Schüler zugute.

Für Kinder: Die kleinen Besucher konnten mit getrocknetem Lehm arbeiten.
Für Kinder: Die kleinen Besucher konnten mit getrocknetem Lehm arbeiten. | Bild: Christiane Sahli