Im gemächlichen Tempo mit Blaulicht und Martinshorn fuhr das in die Jahre gekommene Löschfahrzeug bei der letztjährigen Herbstabschlussprobe die Bergstraße in Hogschür hoch zur brennenden Garage in der Römerstraße. Das könnte bald die letzte Einsatzfahrt des LF8 gewesen sein. Die Abteilung Hogschür blickt zuversichtlich in die Zukunft. Das neue Löschfahrzeug LF10 könnte Mitte 2020 in der Garage in der Schulstraße stehen. „Jetzt geht es voran“, konnte der Gesamtkommandant Christian Dröse erleichtert in der Hauptversammlung der Abteilung Hogschür der Freiwilligen Feuerwehr Herrischried am Samstag mitteilen.

Zuschussantrag im Blick

Wenn der Gemeinderat in der Sitzung am 28. Januar grünes Licht gibt, kann der Zuschussantrag am 15. Februar gestellt werden. Ein positiver Entscheid wird im Sommer erwartet. Eine Bestellung des neuen Fahrzeuges im Herbst scheint realistisch, doch die Lieferzeit beträgt sicher noch gut ein Jahr. Michael Dröse, Kommandant der Abteilung Hogschür, freute sich darüber, dass niemand bei den zehn Einsätzen verletzt wurde. Sieben Mal galt es Hilfe zu leisten und zwei Mal wurde die Wehr zu Bränden gerufen. Aus den Seniorenheimen gab es im Vorjahr nur einen Fehlalarm. Bei den 13 Proben war der Besuch gut bis befriedigend.

Bester Probenbesucher: Tobias Feger

Tobias Feger war bei allen Proben dabei und wurde mit einem Überraschungsgutschein belohnt. Noch einmal freute er sich, dass die Unterstützung bei der Herbstprobe der FFW Herrischried beim simulierten Einsatz im Buddhistischen Zentrum in Grossherrischwand so gut geklappt hat. Die Dorfgemeinschaft wurde bei der Verkehrsregelung beim Martinsumzug und dem Jubiläum zum 40-jährigen Bestehen der Verschwisterung mit Le Castellet unterstützt. Zwei Mal war der Arbeitseinsatz Freimähen der Ruhebänke angesagt.

Weiterbildung steht hoch im Kurs

Bei zahlreichen Lehrgängen wurde das Können vertieft. Vier Kameraden nahmen an der Atemschutzwiederholung teil. Tanja Strittmatter absolvierte den Funkerlehrgang, Christian Dröse das Fahrsicherheitstraining und Franco Ghezzi die Ausbildung zum Maschinisten. Weiter waren die Kameraden Bodo Klomki und Michael Dröse für zwei Tage Schulung in Bruchsal.

Zum Abschluss der Hauptversammlung hatte Gemeindevertreter Helmut Eckert das Vergnügen in Vertretung des Bürgermeisters bei drei Kameraden die Beförderung zu vollziehen: Tanja Strittmatter zur Feuerwehrfrau, Bodo Klomki zum Feuerwehrmann und Franco Ghezzi zum Oberfeuerwehrmann. Mit etwas Wehmut wurde Hans Grabietz mit 65 Jahren aus dem aktiven Feuerwehrdienst in die Altersmannschaft verabschiedet.