Der Gemeinderat Herrischried fasste bei seiner jüngsten Sitzung den Entschluss, eine Kanaluntersuchung des öffentlichen Bereichs und bei den privaten Hausanschlüssen im Ortsteil Wehrhalden einzuleiten. 

Insgesamt wird mit einer Kanallänge von rund 2700 Metern gerechnet. Die geschätzten Kosten liegen bei rund 20.000 Euro. Eine Ausschreibung der Arbeiten soll erfolgen.

Ende November fand zu diesem Thema auch ein Bürgergespräch mit den betroffenen Anliegern statt, das sehr gut besucht wurde und fruchtbare Gespräche gebracht habe, wie Bürgermeister Christof Berger erfreut feststellte.

Die Crux an der mittlerweile 36 Jahre alten Abwasserbeseitigung ist neben der veralteten Kläranlage an sich, auch darin zu sehen, dass zu viele „Fremdwasser“ in die Anlage geleitet werden. Diese Einleitungen führten zu einer mindestens fünffachen Verdünnung des Abwassers, was auch zu einer Beeinträchtigung der Abwasserreinigungsleitung führt.