An der Gemeinschaftsschule Hotzenwald wurden am Freitagabend Schüler aus dem Realschul- und dem Hauptschulzweig in einer Feier in der Rotmooshalle verabschiedet. Erstmals erhielten neben 18 Hauptschülern auch 13 Realschüler ihre Zeugnisse.

„Das bedeutet uns viel“

Mit dem Realschulzweig habe man Neuland betreten, betonte die Rektorin Marianne Husemann. „Der Realschulabschluss bedeutet für die Schule viel“, betonte sie. Damit habe die Schule gezeigt, was sie leisten könne. Der Herrischrieder Bürgermeister Christof Berger, der auch im Namen des verhinderten Rickenbacher Bürgermeisters Dietmar Zäpernick sprach, freute sich über die gelungenen Abschlüsse.

Deutliches Signal an die Eltern

„Die Gesamtschule Hotzenwald hat ihre Feuertaufe bestanden“, betonte Berger angesichts der Tatsache, dass neben den Hauptschulabsolventen auch erstmals eine Realschulklasse ihren Abschluss feiern konnte. Dies sei ein deutliches Signal an Eltern, die nicht an die Gemeinschaftsschule geglaubt hätten.

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Berger berichtete weiter, dass für den Neubau der Schule bereits die Rohbauarbeiten am Laufen seien und diverse Ausschreibungen rund um den Neubau auf den Weg gebracht wurden. Berger hofft, dass im Mai 2021 die neue Schule, die für Herrischried ein finanzielles Großprojekt darstelle, fertig sein wird.

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Die Zeugnisse übergaben Schulleiterin Marianne Husemann, Konrektorin Marie-Christine Hanganu sowie Klassenlehrerin Nadja Worzek. Mit einem Preis und vier Mal einem Lob wurden Realschüler ausgezeichnet. Im Hauptschulzug wurde ein Lob vergeben. Konrektorin Marie-Christine Hanganu ermahnte die Absolventen dahingehend, das Hauptaugenmerk auf eine gute Vorbereitung für zukünftige Prüfungen zu legen und sie erinnerte daran, dass nach dem Rennen vor dem Rennen sei.

Mit Zuversicht und Mut

Dankesworte und kleine Geschenke gab es von den beiden Klassen auch für ihre Lehrer, die sie in der Schulzeit begleitet haben. Verabschiedet wurden Karin Tröndle und Tanja Dannenberger, die seit der ersten Klasse ihrer Kinder bis zum jetzigen Abschluss dem Elternbeirat angehörten. Karin Tröndle betonte in ihrer Ansprache, dass es im Jahr 2013 von den Eltern Mut gebraucht habe, ihre Kinder in der Gemeinschaftsschule anzumelden. Aber Zuversicht und Mut hätten gezeigt, dass es gut war. „Geht doch – Mut tut gut“, kommentierte Tröndle. Den Schülern gab sie den Rat mit auf den weiteren Lebensweg: „Ihr seid nicht auf die Welt gekommen, um so zu sein wie andere euch wüschen.“ Vielmehr sollten sie auf ihr Bauchgefühl hören und den Mut aufbringen zu widersprechen und aus Fehlern zu lernen.