„Ein sehr positives Jahr trotz Corona.“ Zufrieden zeigte sich der Vorsitzende des SV Hasel, Martin Schick, in der Hauptversammlung im Rückblick auf das Jahr 2020. Bauprojekte konnten abgeschlossen und Darlehen zurückgezahlt werden.

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  • Rückblick und Ausblick: Es erinnert ein wenig an den wankenden Boxer, den der Pausengong vor dem K.O. rettet. Beim Abbruch der Saison 2020/2021 im November belegte der SV Hasel in der Kreisliga B einen enttäuschenden vorletzten Platz. Der als Wahlleiter fungierende Hasler Bürgermeister Helmut Kima nahm es mit Humor: Verschwörungstheoretiker könnten jetzt auf den Gedanken kommen, dass der SV hinter der Pandemie steckt. Schließlich habe der Lockdown dem SV Hasel schon zweimal aus der sportlichen Misere geholfen. Mit Rückblicken auf Misserfolge wollte sich Trainer Rolf Schwald jedoch nicht lange aufhalten. „Die neue Runde wird anders“, stellte er klar. „Unter die ersten sechs“, lautete seine Zielvorgabe für die im August startende Saison. Sechs Neuzugänge, einen Kader von 23 Spielern und eine Trainingsbeteiligung von durchschnittlich 15 Mann konnte er vermelden. „Besser kann es nicht laufen“, so Schwald.
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In Anlehnung an das Erfolgsrezept „Konkurrenz belebt das Geschäft“ wird bei den Verantwortlichen des SV Hasel nun über die Gründung einer zweiten Mannschaft nachgedacht. Gespräche mit benachbarten Vereinen und Spielern seien bereits geführt worden, informierte Schick. Sorgen bereitet dem SV Hasel die Jugendabteilung. Schriftführerin Edith Geiger musste angesichts von nur neun Mitgliedern den „absoluten Tiefststand“ vermelden. Vorsitzender Schick versprach, sich der Sache anzunehmen. Es seien Bestrebungen im Gange, mit der SpVgg Wehr, der Spvgg Brennet-Öflingen sowie dem SV Schwörstadt eine „Spielgemeinschaft Wehratal“ zu gründen. Vorgesehen sei außerdem ein Info-Abend für Eltern, um Kindern und Jugendlichen das Fußballspielen beim SV Hasel schmackhaft zu machen. „Es hat sich gezeigt, wie wertvoll soziale Kontakte und das Vereinsleben sind“, betonte Schick. Auch der Trainer verwies auf wesentliche Werte: „Egal, wo man kickt, es kommt auf das soziale Moment an“, betonte Schwald.

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  • Wahlen: Besetzt werden konnten zwei bisher vakante Ämter. Edith Geiger, die bis dahin kommissarisch als Schriftführerin fungiert hatte, wurde offiziell in das Amt gewählt. Neuer Vorsitzender des Spielausschusses ist Tim Trefzer. In ihren Ämtern bestätigt wurden Vorsitzender Martin Schick, der dritte Vorsitzende Peter Feucht, Kassierer Markus Wittnebel, Jugendleiter Michele Pisconti, die Beisitzerinnen Eva Saaler und Tabea Schaub sowie die Elternbeisitzerin Diana Georgi.