Der Gemeinderat Hasel hat in seiner Sitzung am Montag den markantesten Punkt der Tagesordnung, nämlich den Beschlussvorschlag der Gemeindeverwaltung, den Bebauungsplan „Bürgerhaus und Feuerwehrheim“ im beschleunigten Verfahren zu ändern, einstimmig abgesegnet. Damit wird der Weg frei für die Planung zum Neubau des neuen Hasler Bauhofs unterhalb des Feuerwehrheims.

Das Landratsamt Lörrach hatte in einer Vorabklärung die Genehmigung für das vorgesehene Bauhofgebäude auf der Grundlage des im Jahre 2003 erstellten Bebauungsplanes verneint, weil darin die ausgewiesene Fläche zwar dem Gemeindebedarf zugeordnet, aber ausschließlich für „kulturelle Zwecke“ vorgesehen sei.

Um die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine Genehmigung zu erhalten, habe das Landratsamt empfohlen, zunächst den Bebauungsplan zu ändern, erläuterte Bürgermeister Helmut Kima den Gemeinderäten. Erst dann könne die Planung eines Neubaus und ein entsprechender Bauantrag in die Wege geleitet werden.

Mit der Änderung könnten dann auch weitere Maßnahmen für eine eventuelle Umstrukturierung der Innenentwicklung ins Auge gefasst werden. Da der bisherige Bauhof neben dem Dorfplatz aufgrund seiner recht alten Bausubstanz nicht mehr den heutigen Anforderungen genügt, hat sich die Gemeinde mit der Planung für einen modernen Neubau mit einem Gesamtvolumen von rund 650.000 Euro befasst.

Die Vorteile gegenüber einer Sanierung des alten Bauhofes: Der Neubau wird mit rund 250.000 Euro aus dem Ausgleichsstock gefördert. Hinzu kommen aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg weitere 110.000 Euro, rechnete Helmut Kima vor. Ein weiterer Pluspunkt sei, so der Bürgermeister, dass man die frei werdende Fläche des alten Bauhofs anderweitig nutzen könne.