Hasels Dreschschopf war am Samstagabend knallvoll, denn es war wieder "Schürzenjägerzeit". Zum zweiten Mal gab die volkstümliche Rockband aus dem Zillertal richtig Gas, ließ keine Wünsche offen und brachte den Dreschschopf zum Beben. Die Schürzenjäger bestritten den fetzigen Bunten Abend aus Anlass des 150-jährigen Bestehens der Hasler Feuerwehr.

Vor dem Auftritt der Schürzenjäger hatte die Partyband "Wälderwahn" das Publikum "vorgewärmt". Das von Musik besessene Trio mit Jakob Rüttnauer (Wehr), Rainer Eckert (Rickenbach) und Rolf Schweizer (Rottweil) ließen es gleich zu Beginn so richtig krachen. Am Sonntagmorgen begannen die Jubiläumsfeierlichkeiten auf dem Festgelände beim Dreschschopf mit einem Festgottesdienst, zelebriert von Pfarrer Clemens Ickelheimer.

<strong>Tradition:</strong> Mit einigen älteren Gerätschaften präsentierte sich die Wehr beim Umzug.
Tradition: Mit einigen älteren Gerätschaften präsentierte sich die Wehr beim Umzug. | Bild: Ernst Brugger

Mit 30 Gruppen, darunter benachbarte Feuerwehren mit teils historischen Löschgeräten und etwa 450 Umzugsteilnehmern, zog am Nachmittag ein bunter Festumzug durch das Höhlendorf zum liebevoll geschmückten Festgelände. Der Umzug setzte sich um 14 Uhr in Bewegung und dauerte fast eine Stunde. Ganz Hasel war zu Ehren der heimischen Feuerwehr auf den Beinen und säumte zusammen mit auswärtigen Besuchern den Umzugsweg. Etwa 1200 Zuschauer bevölkerten die Haupt- und Wehrer Straße bis hin zum Festgelände.

Zum Abschluss des Festwochenendes spielte am Abend noch einmal das Ensemble "Wälderwahn", mit dem die Feuerwehr Hasel ein tolles Jubiläumsfest ausklingen ließ. Sowohl der stellvertretende Kommandant Matthias Feucht als auch Bürgermeister Helmut Kima waren nach dem Umzug hochzufrieden mit dem Festverlauf.