Die Verwirklichung des neuen Hasler Bauhofes nimmt allmählich Gestalt an. Bürgermeister Helmut Kima und Architekt Martin Lauber aus Rickenbach-Rüttehof stellten dem Gemeinderat in der Sitzung am Montag die Auswertung und Vergabevorschläge der ersten Gewerke vor. Wenn alles weiter so planmäßig verläuft, so Lauber, könnte schon im März/April mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Arbeitsvergaben

Der Gemeinderat votierte einstimmig für den Vorschlag der Verwaltung, die Rohbauarbeiten an den günstigsten Bieter, eine Firma aus Wehr-Öflingen, für die Angebotssumme von 335.708 Euro zu vergeben. Ebenso einstimmig genehmigte das Ratsgremium die Vergabe der Zimmereiarbeiten an eine Firma aus Wehr mit dem günstigsten Angebot von 108.242 Euro. Gründe, die gegen die fachliche Eignung, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der beiden Firmen sprechen würden, gebe es keine, erklärte Bürgermeister Helmut Kima.

Einsparungspläne

Gegenüber der Vorplanung, erläuterte Architekt Lauber, hätte man einige Einsparungen vornehmen müssen, was aber die Funktionstüchtigkeit des Bauhofes nicht beeinträchtige. Zwar sei der Bebauungsplan noch nicht rechtskräftig, aber man erwarte bald dessen Genehmigung. Problematisch werden könnten allenfalls die Erdarbeiten, da die geologischen Verhältnisse in und um Hasel nicht überall festen Boden aufweisen würden. Man müsse daher noch ein geologisches Gutachten erstellen lassen.

Verwaltungsgemeinschaft

Der Überarbeitung mit Änderungen der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung für die Verwaltungsgemeinschaft zwischen der Stadt Schopfheim und den Gemeinden Hasel, Hausen und Maulburg stimmte der Gemeinderat einstimmig zu.

Die wenig relevanten Änderungen betreffen die Rückübertragung der Abgaben-, Kassen- und Rechnungsgeschäfte der Stadt Schopfheim auf die drei Gemeinden mit Zustimmung der Kommunalaufsicht im Landkreis Lörrach. Entgegen der bisherigen Haltung hat sich das Landratsamt nun der rechtlichen Auffassung des Regierungspräsidiums Freiburg angeschlossen, dass eine Rückübertragung auf die drei Gemeinden – also auch auf Hasel – für vertretbar hält.