Während sich die Gemeindefinanzen 2017 um rund 315 000 Euro verbessert haben und das eingesparte Geld den Rücklagen zugeführt wurde, ist 2018 hingegen bei Investitionen ein eher ruhiges Jahr. Das sagte Bürgermeister Helmut Kima in der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres 2018. So habe man die im Haushalt eingeplanten 20 000 Euro für die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Licht zunächst verschoben.

Sprechstunden für das schnelle Internet

Kürzlich sind drei wichtige Verteiler an das Backbone-Netz für Glasfaser im Dorf fertiggestellt und angeschlossen worden, sagte Bürgermeister Helmut Kima. Im Januar 2019 könne mit der Vermarktung des schnellen Internets begonnen werden. Zusätzlich sollen Sprechstunden angeboten werden, um die Bürger gründlich zu informieren. Ebenfalls zügig fortgeführt werden sollen nach Kimas Worten im kommenden Jahr die Leitungsverlegungen im Ort sowie nach Glashütten, von wo aus es in die Nachbarorte Gersbach und Schweigmatt weitergehen wird. Falls das Wetter mitspielt, beginnen die Arbeiten im Januar.

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Auch wenn Unwägbarkeiten nicht immer exakt vorhersehbar sind, schaut man in Hasel, was die Finanzen angeht, optimistisch auf das neue Jahr. Und auch für die Bürger gibt es gute Nachrichten: Steuern und Gebühren werden 2019 unverändert bleiben. Was bislang noch nicht bis ins letzte Detail abgeschätzt werden kann, sind die nach dem neuen kommunalen Haushaltsrecht NKHR geforderten Abschreibungen auf das Gemeindevermögen. Zu den wichtigen Vorhaben 2019 zählen der weitere Ausbau des Breitbandnetzes, der Neubau des Bauhofgebäudes sowie die Erschließung des Neubaugebietes Kaiden.

Investition in Bauhofgebäude

Im Finanzhaushalt 2019 sind für den Breitbandausbau 100 000 Euro vorgesehen. Weitere 245 000 Euro enthält der Gemeindehaushalt für das Bauhofgebäude. Da die errechneten Gesamtkosten für das Gebäude bei 652 000 Euro liegen, rechnet die Gemeinde zusätzlich mit ELR-Zuschüssen sowie mit Finanzmitteln aus dem Ausgleichsstock, sagte Helmut Kima. Das Baugebiet Kaiden ist im Haushalt mit 290 000 Euro veranschlagt, wobei die Erschließungskosten um einiges höher sein werden. Ferner enthält der Budgetentwurf, der im Januar im Gemeinderat verabschiedet wird, 100 000 Euro für die Asphaltierung von Wirtschaftswegen. Kima zeigte sich zuversichtlich, dass Hasel die Ausgaben ohne Kreditaufnahmen stemmen werde. Ein Großteil komme aus den Rücklagen.

Schulden kontinuierlich verringert

Auch was den Schuldenabbau angeht, hat sich die Situation für Hasel in den zurückliegenden Jahren kontinuierlich verbessert. Derzeit liege man bei einer Gesamtverschuldung von rund 470 000 Euro, erklärte Kima, der sich bei den Rathaus-, Gemeindemitarbeitern und den Gemeinderäten für die gute Mitarbeit bedankte. Gemeinderat Albert Senger gab im Namen seiner Kollegen den Dank zurück.