Bürgermeister Helmut Kima hat in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats über die Verschiebung des Jubiläumsfestes „1200 Jahre Hasel“ um ein Jahr informiert. Neueste wissenschaftliche Forschungen hätten ergeben, dass die erste urkundliche Erwähnung von Hasel auf das Jahr 821 zu datieren sei und nicht 820. Kima: „Man müsse sich nun nach der aktuellen Forschung richten.“ In einer Sitzung im Oktober, bei der auch Vertreter aller Hasler Vereine anwesend waren, hätte das Festkomitee deshalb entschieden, die Jubiläumsfeier auf das Jahr 2021 zu verschieben. Auf den Vorschlag von Kima stimmte auch der Gemeinderat einer Verschiebung zu. Bislang ging man davon aus, dass Hasel erstmals in einer Urkunde des Klosters St. Gallen aus dem Jahre 820 als „Hasalaho“ erwähnt worden sei.

Neuer Bauhof

Über zwei für die Dorfentwicklung von Hasel wichtige Themen hatte der Gemeinderat zu entscheiden: Zum einen über den Bauantrag für das neue Bauhofgebäude sowie für die Auftragsvergabe zur Erschließung des neuen Wohngebietes Kaiden. Für beide Vorhaben gab das Ratsgremium einstimmig grünes Licht.

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Da der Architekt für den Neubau des Bauhofes nicht wie vorgesehen für eine Präsentation anwesend sein konnte, erläuterte Bürgermeister Helmut Kima detailliert die fertig ausgearbeiteten Unterlagen zum Bauantrag. Dieser soll nun der Baurechtsbehörde zur Baugenehmigung vorgelegt werden. Wie der Rathauschef erklärte, habe man beim neuen Bauhofgebäude mit Rücksicht auf die Landschaft großen Wert auf eine zeitgenössische Architektur gelegt. So werde als Baustoff so weit wie möglich, auch an der Außenfassade, Holz verwendet, besonders im Obergeschoss. Voraussichtlich gehen noch dieses Jahr die ersten Ausschreibungen heraus, sodass nach dem Winter mit dem Bau begonnen werde.

Neubaugebiet Kaiden

Dem Vorschlag der Verwaltung, die Erschließung des Wohngebietes Kaiden an eine Firma aus Utzenfeld zum Angebotspreis von brutto 668 000 Euro zu vergeben, stimmte der Gemeinderat zu. Bürgermeister Kima erklärte hierzu, dass zum Submissionstermin am 24. Oktober bei der Planungsgruppe Leppert in Schopfheim vier Angebote von Bieterfirmen eingegangen seien, wobei sich die Utzenfelder Firma als die weitaus günstigste herausgestellt habe. Die zuvor im Februar erstellte Kostenberechnung konnte dabei sogar um ein halbes Prozent unterschritten werden.

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Laut Vertrag soll mit der Ausführung je nach Witterung ab etwa Mitte Januar 2020 begonnen werden. Das Ende der Gesamtmaßnahme sei vertraglich auf den 25. September 2020 festgelegt worden. Auf Anfrage von Gemeinderat Andreas Reimann zum geplanten Umlegungsverfahren erklärte Kima, dass bis jetzt von den Grundstückseigentümern keine Einsprüche eingegangen seien.