Einstimmig angenommen wurden bei der jüngsten Gemeinderatssitzung die Haushaltssatzung und der Haushaltsplan der Gemeinde Hasel für das laufende Jahr 2018. Der Haushaltsplan liegt zur Einsichtnahme für Bürger vom 9. März bis einschließlich 19. März im Rathaus öffentlich aus. Bürgermeister Helmut Kima rechnet für 2018 mit einem gesund finanzierbaren Haushaltsjahr.

  • Gesamtaussichten: Da die Ausgaben des Vermögenshaushaltes durch vorhandene Mittel gedeckt sind, ist in diesem Jahr keine neue Kreditaufnahme notwendig. Im Ausblick auf das Planungsjahr sind rund 2,2 Millionen Euro an ordentlichen Erträgen vorgesehen. Demgegenüber stehen rund 2,3 Millionen Euro an ordentlichen Ausgaben.
  • Ergebnishaushalt: Im Ergebnishaushalt 2018 sind geplant: Erwerb neuer Feuerwehruniformen mit Kosten von 15 000 Euro, eine erste Planungsrate für den Um- beziehungsweise Neubau des Bauhofs (75 000 Euro), die Umstellung auf die neue LED-Straßenbeleuchtung (20 000 Euro), für die Dämmung der Schulhauswohnung 20 000 Euro, für Asphaltierung der Wirtschaftswege 100 000 Euro und für das Baugebiet Kaiden 10 000 Euro.
  • Finanzhaushalt: Geplante Maßnahmen im Finanzhaushalt sind: Zuschuss an den Sportverein SV Hasel für die Flutlichtanlage (15 000 Euro), für den Breitbandausbau 50 000 Euro, für den Parkplatzbau neben dem Rathaus 30 000 Euro.
    Die steuerlichen Hebesätze für land- und forstwirtschaftliche Betriebe (Grundsteuer A) wurden auf 330 von Hundert für die Grundstücke (Grundsteuer B) auf 330 von Hundert und für die Gewerbesteuer auf 350 von Hundert festgesetzt.
  • Verschuldung: Die Verschuldung der Gemeinde konnte im Jahr 2017 von 509 632 auf 490 957 Euro vermindert werden. Für 2018 ist ein weiterer Abbau auf 470 457 Euro geplant. Beim Rückblick auf das Haushaltsjahr 2017 konnte festgestellt werden, dass die Zuführung vom Verwaltungshaushalt an den Vermögenshaushalt vermutlich höher ausfallen wird als geplant. Mehreinnahmen beim Holzverkauf, auch bedingt durch die Schaffung von Freiflächen für die Windräder und das Entgelt für die Bereitstellung der entsprechenden Flächen würden etwa 80 000 Euro ausmachen. Die voraussichtlichen liquiden Eigenmittel beliefen sich Ende des Jahres 2017 auf 594 976 Euro und werden sich Ende 2018 vermutlich auf 454 472 Euro belaufen.
  • Sonstiges: Beim Tagesordnungspunkt Anfragen der Gemeinderäte in der Gemeinderatssitzung bemängelte Andreas Raimann den schlechten Straßenzustand der Zufahrt am Ortsausgang zur Bundesstraße 518. Gemeinderat Albert Senger kritisierte dazu die noch desolatere Straße nach Kürnberg. Bürgermeister Kima erklärte, dass er beide Fälle der Straßenmeisterei melden werde. Bei der Straße nach Kürnberg wisse das Straßenbauamt schon um deren Zustand. Da dort kein sicherer Unterbau vorhanden sei, wäre eine Erneuerung mit erheblichen Kosten verbunden, berichtete der Bürgermeister über diesen Fall.