Die Hasler Feuerwehr betreibt intensiv Nachwuchsarbeit mit derzeit 16 Jungen und Mädchen und allwöchentlichen Übungen immer Donnerstag um 18 Uhr im Gerätehaus unweit der Erdmannshöhle. Damit sei man angesichts von 51 erwachsenen Aktiven zwar gut aufgestellt, sagte Kommandant Michael Gebhardt am Rande des diesjährigen Feuerwehr-Beitrags zum kommunalen Ferienspaß-Programm.

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Doch trotzdem mache Nachwuchswerbung Sinn, eben auch mit dem Ferienspaß-Beitrag. Diesen gestalteten die Wehrleute als Zeltlager mit Spaß-und Spielprogramm an drei Tagen des zurück liegenden Wochenendes. Ein knappes Dutzend Kinder im Alter zwischen sieben und elf Jahren folgten der Einladung, trafen sich mit den Wehrleuten am Freitagnachmittag hinter dem Dreschschopf. Dort war ein großes Zelt aufgebaut, in dem die Kids erst einmal ihr Nachtlager aufschlugen. Auch die Wehrleute hatten Schlafzeug mit dabei.

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Doch bevor es ruhig wurde im Zeltlager, gab es ausreichend Gelegenheit, bei einer Nachtwanderung nach Wehr und Grillen die zur Nachtruhe nötige Müdigkeit zu erarbeiten, wie Gebhardt am Samstagmittag erklärte. Trotzdem war die Nacht recht kurz. Am zweiten Tag hieß es früh raus zum morgendlichen Spiellauf an verschiedenen Stationen im Dorf. Mit Begeisterung waren die Kids dabei. Und Hunger und Durst hatte auch dieser Teil des Zeltlagers gemacht – wieder wurde gegrillt hinter Dreschopf. Kurzweil boten am Nachmittag Fußball, Tischtennis und Dart und am Abend ging es im Mannschaftsbus nach Eichen zum Eisessen. Am Sonntag stand zum Abschluss ein Frühstücksbrunch an, bevor er für die Kinder wieder nach Hause ging.

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Die Wehrleute verbahmen erfreut, dass der Großteil der Teilnehmer Interesse bekundete, nach den Sommerferien in den Übungen am Donnerstagabend vorbei zu schauen. „Und vielleicht könnt ihr euren Freunden erzählen, dass wir in der Jugendwehr ein interessantes Angebot für Jugendliche ab zehn Jahren machen“, regte Michael Gebhardt an. Man biete wie jetzt beim Zeltlager in den Jugendwehr-Übungen mit den Jugendwarten Loris Fruttiger und Niklas Feucht nämlich nicht nur den Einstieg in den Feuerwehrdienst, sondern vor allem Kurzweil, Spiel und Spaß, Ausflüge und Sport-und Freizeit-Events im Dorf und außerhalb, erklärte der Kommandant.