Hasel Der erneuerte Stützpunkt Hasel der Forstverwaltung Baden-Württemberg erhält ein Lob

Die Haseler Ausbildungsstelle der Forst BW wird nach dem Neu- und Ausbau eröffnet. Die 920 000 Euro Gesamtbaukosten trägt das Land. Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch (CDU) war zur Schlüsselübergabe angereist.

Mit rund 50 Gästen wurde vor wenigen Tagen der Neubau des Ausbildungszentrums Forstlicher Stützpunkt Hasel der Forstverwaltung Baden-Württemberg feierlich seiner Bestimmung übergeben. Zur Schlüsselübergabe an der Mittelbergstraße war eigens auch Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch (CDU) aus Stuttgart dazu angereist. Die Haseler Ausbildungsstätte hatte im vergangenen Jahr die landesweite Auszeichnung als „sehr gute Ausbildungsstätte“ bekommen.

Mit dem Erweiterungs- und Neubau gewinnt der Stützpunkt Hasel an Bedeutung für die Forstwirtschaft. Die Waldarbeit sei eine nicht ungefährliche Tätigkeit, sagte Staatssekretärin Gurr-Hirsch in ihrer Einführungsrede. Die erweiterte Ausbildungsstätte sei jetzt noch mehr eine praxisorientierte und gelungene Einrichtung für ein sicheres Arbeitsumfeld. Das ansprechende Gebäude sei eine wichtige Infrastruktur für die Waldwirtschaft im Schwarzwald, der mit 40 Prozent Waldanteil auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor sei. Mit seinem Landesbetrieb Forst BW stehe Baden-Württemberg für eine vorbildhafte Waldbewirtschaftung. Dazu gehöre es auch, für einen gut ausgebildeten Berufsnachwuchs zu sorgen.

Der Neubau des neuen Ausbildungszentrums Forstlicher Stützpunkt Hasel der Forst BW.
Der Neubau des neuen Ausbildungszentrums Forstlicher Stützpunkt Hasel der Forst BW. | Bild: Ernst Brugger

Die Erweiterung des Standorts Hasel sei immer dringender geworden, so die Staatssekretärin weiter. Jährlich würden landesweit etwa rund 100 junge Menschen ihre Ausbildung zum Forstwirt bei Forst BW antreten. Für eine erfolgreiche Berufsausbildung seien ein gutes Arbeitsumfeld und die notwendige Ausrüstung unerlässlich. Hier könnten jetzt verstärkt auch viele Privatwaldbesitzer, THW oder Feuerwehren Schulungen für eine sichere Waldarbeit bekommen – Hasel sei eine vorbildliche Einrichtung mit optimalen Voraussetzungen, so die Staatssekretärin.

Die ausgezeichneten Bedingungen hob auch Forstpräsident Meinrad Joos vom Regierungspräsidium Freiburg hervor. Die erweiterte Ausbildungsstätte sei eine weit über Hasel hinausstrahlende Einrichtung. Bemerkenswert sei zudem, dass der Neubau aus Erträgen der Waldwirtschaft finanziert worden sei, betonte Joos. Die optimalen Bedingungen unterstrich auch Michael Kauffmann, Dezernent für den Ländlichen Raum beim Landratsamt. Auch er bezeichnete den Stützpunkt als hervorragendes Schulungszentrum.

Hasels Bürgermeister Helmut Kima zeigte sich erfreut, dass das Dorf mit der erweiterten Ausbildungsstätte eine Aufwertung erhalten habe. Sie sei auch am richtigen Ort, so der Rathauschef, da Hasel mit 64 Prozent Waldanteil einen überdurchschnittlich hohen Waldbestand habe. Kima hob auch die gute Zusammenarbeit mit den Forstwirten und Ausbildern hervor, für die man im Rathaus stets ein offenes Ohr habe. An den Leiter des Stützpunkts Hasel und des Forstbezirks Schopfheim, Siegbert Locher, und an Ausbildungsleiter Christoph Göhring überreichte Bürgermeister Kima einen Gutschein für einen Haselbaum, von dem das Dorf seinen Namen hat.

Seit den 1960er-Jahren besteht in Hasel der Forststützpunkt. Gestiegene Anforderungen bezüglich technischer Ausstattung, Arbeitsschutz und forstliche Ausbildung führten zum Ausbau der Bestandsgebäude sowie zu einem Neubau. Das Konstanzer Amt für Vermögen und Bau Baden-Württemberg hat dazu die Gesamtbaukosten von 920 000 Euro übernommen. Das ganze Haus besteht aus Holz, außen aus senkrechter Schalung und innen mit Schichtholzplatten.

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