Im Bereich des Bebauungsplans „Häusern Nord“ ist auf zwei am Blasiwaldweg gelegenen Grundstücken die Errichtung von zwei Mehrfamilienhäusern mit je acht Wohnungen sowie einer Tiefgarage geplant. Allerdings werden die beiden Baufenster geringfügig überschritten, hieß es in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Die Balkone der geplanten Gebäude liegen außerhalb der überbaubaren Fläche. Zudem verläuft ein Bach durch das Grundstück.

Änderung des Bebauungsplans

Durch eine Bebauungsplanänderung soll die überbaubare Fläche erweitert und eine Verlegung des Gewässers um das geplante Bauvorhaben herum ermöglicht werden. Die Kosten für die Bebauungsplanänderung betreffend die Erweiterung der überbaubaren Fläche trage der Bauherr, erläuterte Bürgermeister Thomas Kaiser den Gemeinderäten.

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Die Planungskosten für die Bachverlegung wird dagegen, so Bürgermeister Thomas Kaiser in der Gemeinderatssitzung, die Gemeinde Häusern übernehmen. Dies bezeichnete Peter Schmidt als nicht nachvollziebar, die Bachverlegung liege im Interesse des Bauherrn, argumentierte der Gemeinderat.

Anspruch auf Umplanung

Der Bauherr habe insoweit einen Anspruch auf die Umplanung, da in dem ursprünglichen Bebauungsplan der Bachverlauf abweichend von dem tatsächlichen Verlauf verzeichnet sei, hielt Bürgermeister Kaiser in der Sitzung dem entgegen. Tatsächlich verlaufe der Bach, anders als im Bebauungsplan ­verzeichnet, mitten durch das Baufenster.

Die Bebauungsplanänderung im Bereich „Häusern Nord“ wird nun angegangen, die Frage, wer die Planungskosten betreffend die Verlegung des Gewässers tragen muss, wird geprüft.

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