Der Plan, einen Ruhewald oberhalb des Bildstöckles anzulegen, schreitet voran. Der Gemeinderat traf sich in der vergangenen Woche mit Revierförster Roland Behringer, um vor Ort über das weitere Vorgehen zu beraten. Wenn alles glattgeht, könnten die ersten Beisetzungen im Sommer erfolgen, sagte Bürgermeister Thomas Kaiser.

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Abstand halten und der Verzicht auf Händeschütteln war angesichts der Corona-Krise bei dem Ortstermin angesagt. Es sei ihm ein Anliegen, die Gestaltung des Ruhewaldes voranzutreiben und Einzelheiten zu besprechen, begründete Bürgermeister Kaiser den Ortstermin. 40 Bäume, überwiegend Buchen, unter denen die Asche der Verstorbenen beigesetzt werden sollen, wurden inzwischen ausgesucht und mit Nummern versehen. Fichten seien für diesen Zweck nicht geeignet, so Kaiser.

Sechs bis acht Urnen

Unter den Bäumen sollen jeweils sechs bis acht Urnen Platz finden, erläuterte der Bürgermeister den Ratsmitgliedern. Bei der Vergabe der Grabstellen könne man Platz für einen später versterbenden Ehepartner lassen, lautete eine Anregung aus der Runde. An den Bäumen sollen kleine Tafeln mit den Namen und Daten der Verstorbenen angebracht werden.

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Das bislang vorgesehen Gelände könne auch erweitert werden, so der Rathauschef und zeigte die Erweiterungsmöglichkeiten auf. Auf Anraten des Landratsamtes will man das Gelände mit einer halbhohen Abgrenzung markieren. Ein kleiner Weg soll in den Ruhewald hinein führen, eine Steinbank, die Förster Behringer zur Verfügung stellen wird, soll aufgestellt werden.

Bank auf dem Gelände

Bürgermeister Thomas Kaiser hatte angeregt, die Bank in der Mitte des Ruhewaldes zu platzieren, aus den Reihen des Gremiums wurde ein Platz am Rande des Geländes mit Aussicht ins Gespräch gebracht. Was Gottesdienste betrifft, können diese entweder in der Kirche oder in der Wittlisberger Kapelle stattfinden, sagte Bürgermeister Kaiser.

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Gemeinderätin Monika Grüniger regte die Installierung einer Toilettenanlage im Bereich der Wittlisberger Kapelle an. Eine derartige Anlage werde aber so schnell nicht genehmigt, hielt Bürgermeister Kaiser dem entgegen und bezifferte die Kosten mit rund 200.000 Euro. Aber man werde Überlegungen in dieser Richtung anstellen, sagte er zu.

In der nächsten Zeit werden Mitarbeiter des Gemeindebauhofs erforderliche Arbeiten auf dem Grundstück vornehmen und Rechnungsamtsleiter Martin Maurer werde die Kosten kalkulieren. Anschließend soll eine Satzung auf den Weg gebracht werden, dass Landratsamt werde dann über die Genehmigung entscheiden. „Wenn Gott will, schaffen wir das bis zum Sommer“, erklärte der Rathauschef zum Zeitplan.

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