Gutes Wetter und eine geschlossene Schneedecke machten das alpine Dorfskifest des Sportvereins Häusern am Skilift Oberlehen für die Kinder, Jugendliche und Erwachsenen des Sportvereins und Einwohner der Gemeinde bis Jahrgang 2014 nach mehrjähriger Pause wieder möglich. Mehr als 55 Teilnehmer standen dafür auf der Liste des Vorstands Michael Herr und seines Organisationsteams. Nach der Siegerehrung schwangen die Sportler bei der Après-Ski-Party ausgelassen ihre Hüften. Jeder Teilnehmer am Skirennen wurde mit einer Urkunde, auf der die Platzierung vermerkt war, belohnt. Für die Erfolgreichsten standen Pokale und zum Gedenken an den verstorbenen, langjährigen Skiabteilungsleiter Otmar Böhler dieses Jahr erstmals für die Mannschaften der Otmar Böhler Wanderpokal bereit.

Mit Spannung verfolgt die Turnierleitung und etliche Zuschauer, wie die Skifahrer den Hang beim Skilift Oberlehen hinunter sausen. Bild: Cornelia Liebwein
Mit Spannung verfolgt die Turnierleitung und etliche Zuschauer, wie die Skifahrer den Hang beim Skilift Oberlehen hinunter sausen. | Bild: Cornelia Liebwein

Da ist es wieder das „Hopp“, „Hopp“, „Hopp“ – etliche Zuschauer fiebern an der Strecke mit. Einer schnellen Abfahrt aber geht das Abholen der Startnummer bei Christine Böhler voraus. Oben am Start stoßen sich die Sportler mit den Stöcken ab und fahren Richtung Ziel. Mit viel Spaß, aber auch Ehrgeiz jagen mehr als 55 Skifahrer den Berg hinunter und rammen die Stahlkanten ihrer schmalen Latten in die von René Böhler und vom Bauhof präparierte Piste. Kleine, wie große Teilnehmer radieren Bögen in den von Hubert Andris abwechslungsreich gesteckten Parcours. Beim Schuss über Bodenwellen fangen sie den Druck mit ihren Beinen ab, geben Gas und fahren mit Karacho dem Streckenende entgegen.

Ansporn für die Jüngsten

Von unten ist Michael Herr über die Tonanlage zu hören: „Steh auf, fahr weiter“ und danach: „Das hast du gut gemacht“. Die Jüngste von ihnen, Lotta Weiler, ist gerade mal vier Jahre alt, Hedwig Kaiser führt als Teilnehmerälteste das Feld an. Mannschaften wie die „Febeto“, „Frommis“, „Schwand 18“, „Schmiddis“, „Weiler Clan““, „Familie Kaiser“ und die anderen Teilnehmer wechseln aus einer rasanten Rennfahrerhocke in den Schwung. Die Anspannung bleibt. Schon Sekunden später sehen sie dem Ziel in die Augen. Dort nehmen sie das Tempo raus, bremsen dahinter ab und reißen auf den flachen Metern nach der Zeitdurchsage durch Michael oder Uli Kuhlmann je nachdem jubelnd die Stöcke in die Höhe.

Direkt an der Piste feiert man später die wenigen Stürze, den Sieg oder die Niederlage und bringt während der rhythmischen Bewegung zur Musik der Apres-Ski-Party die Stimmung zum Glühen.