Aufgrund neuer Rahmenbedingungen hatte das Kreisforstamt die Vereinbarung über die fallweise Betreuung des bäuerlichen und sonstigen Kleinwaldes zum Jahresende gekündigt und gleichzeitig den Waldbesitzern mit einer Waldfläche von unter 30 Hektar künftig die fallweise Betreuung in Form eines Waldinspektionsvertrages angeboten. Bislang hat die Gemeinde für die Privatwaldbetreuung eine Betreuungspauschale von 7,50  Euro je Hektar entrichtet, wovon 5,62 Euro vom Waldbesitzer zurückerhoben wurden. Die Waldbesitzer wurden somit mit rund 1,88 Euro bezuschusst.

Suche nach Lösungen

Bürgermeister Thomas Kaiser regte in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates an, die Privatwaldbesitzer auch künftig zu unterstützen. Es gelte, ein politisches Zeichen dahingehend zu setzen, dass man die Privatwaldbesitzer nicht im Stich lasse.

Bürgermeister Thomas Kaiser regte an, im Herbst mit der Forstbetriebsgemeinschaft und den Privatwaldbesitzern über eine Weiterführung der Unterstützung der Gemeinde zu sprechen. Lösungen müssten gefunden werden, nicht zuletzt im Hinblick darauf, dass der Wald eine Erholungsfunktion erfülle, die auch der Gemeinde als Tourismusgemeinde zugute komme.

Finanzierung über die Jagdpacht

Eine Finanzierung über die Jagdpacht sei zu überlegen, so der Rathauschef weiter. Auch Rainer Schwinkendorf sprach sich für eine weitere Unterstützung der Privatwaldbesitzer aus. Monika Grüninger regte an, die anstehenden Fragen bei einer Einwohnerversammlung zu erörtern.

Im Zusammenhang mit dem Thema Privatwald teilte der Rathauschef in der Gemeinderatssitzung zudem mit, dass Revierförster Roland Behringer künftig für den Privat- und Kommunalwald im Gemeindegebiet verantwortlich zeichnen wird.