Im Kern ging es bei der Hauptversammlung des Kolpingwerks Höchenschwand-Häusern im Pfarrsaal in Häusern um das zurückliegende Vereinsjahr, aber auch um verschiedene Vorhaben. Eindringlich bat der Präses, Pfarrer Ivan Hoyanic, darum, junge Menschen dazu zu gewinnen.

Die Kolpingfamilie absolvierte neben den zahlreichen Zusammenkünften und Versammlungen, so die Schriftführerin, auch viele weitere Termine im vergangenen Jahr. Der Vorsitzende, Heinz Kohlbrenner, schritt zur Tat bei der Schuhsammelaktion im März und verschickte die gesammelten Kartons nach Köln. Im Juni habe die Gemeinschaft mit dem Gemeindeteam an Fronleichnam das traditionelle Blumenbild beim Schuhhaus Rogg angefertigt. Eine große Gruppe sei ausgeschwärmt, um die Eimer mit Blumen zu füllen. Zusammen habe man am darauffolgenden Tag den Blumenteppich gelegt, der mit dem Abbau am Abend des Festes viel zu schnell Vergangenheit wurde.

Im Juli besuchte man das Annafest an der Wittlisberger Kapelle in Häusern und blieb beim sich anschließenden Grillen der Ministranten. Zur Wallfahrt nach Rheinau mischte sich die Gemeinschaft am 6. August unter die Gruppe des Kolpingwerks Jestetten. Mitte August bewältigte Kolping gemeinsam mit dem Kirchenchor St. Michael den von Anni Vogelbacher organisierten Flohmarkt an der Schlemmermeile in Höchenschwand. Wenige Tage danach stand an Mariä Himmelfahrt die Messe an der Marienkapelle mit Pfarrer Hoyanic auf dem Programm. Diesbezüglich bedankte man sich bei Gaby Porten für das Binden der Kräutersträuße für die vielen Anwesenden. Dann beschloss man, dem Unkraut um das Erzbischof-Oskar-Saier Zentrum auf den Leib zu rücken. Die Aktion mit sieben Beteiligten im September brachte Erfolg. Der Vorsitzende konnte einen Anhänger, gefüllt mit Unkraut und weiterem Unrat, zur Deponie fahen. Beim Michaelifest unterstützte man das Gemeindeteam und die Frauengemeinschaft beim Bewirten und Kuchenverkauf. Der Abend des 21. Septembers stand im Zeichen des Vortrags von Gerhard Krug aus Görwihl über „Die kleinen Leute im 30-jährigen Krieg“. Mit einem Kolping-Gottesdienst und einer Weihnachtsfeier mit ungefähr 40 Personen schloss man das Kalenderjahr, wobei das neue Jahr für den Vorsitzenden Heinz Kohlbrenner mit einem Kolping- Upgrade-egionalforum im April in Freiburg begann. Alles in allem laufen die Geschäfte ordentlich, war Präses Pfarrer Ivan Hoyanic zufrieden. Ferner setzte er auf die jungen Mitglieder. Man müsse Jugendaktionen organisieren, vor allem bei den Ministranten. Unter anderem plane die Kolpingfamilie eine Fahrt nach Karlsruhe ins Landesmuseum, verkündete Heinz Kohlbrenner, wo auch Figuren des Altarraums aus der Höchenschwander St. Michaelskirche ausgestellt seien, zudem im September den Ausflug zur Landesgartenschau in Lahr. Darüber hinaus stieß der Vorschlag von Kolpingmitglied Lothar Dietsche für eine Nachtführung auf die Küssaburg im Herbst auf großes Interesse.