„Im abgelaufenen Vereinsjahr möchte ich ganz besonders unser 90-jähriges Jubiläum im Juli hervorheben“, sagte Vorsitzender Martin Müller zu Beginn der Hauptversammlung des Kirchenchores St. Fridolin im „Dorfkrug“. Außerdem freute er sich über den Zuwachs von zwei neuen Sängern und eines neuen Passivmitglieds. Der Chor singt nun mit elf Sängerinnen im Sopran, zehn im Alt und mit jeweils vier im Bass und Tenor, Aktivmitglieder sind es 41.

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Seit 25 Jahren gehört Bernhard Moers dem Chor an – die Ehrung wird später nachgeholt. Annaliese Kaiser ist zur Kassiererin gewählt worden. Sie übernimmt die Aufgabe von Rosemarie Fromm. Anja Klingbeil übernimmt die Aufgabe der Ersatznotenwartin von Claudia Villinger. Martin Müller bedankte er sich für die Unterstützung der befreundeten Nachbarchöre Höchenschwand und Brenden-Berau, den Söhnen der Familie Ehret, Michael und Johannes Ehret, Organistin Franziska Rogg, Pfarrer Andreas Megger, Hedwig Kaiser, für die Unterstützung beim Jubiläum zum 90-jährigen. Zudem ging er auf die „Jugend Aktiv Woche“ ein.

Anneliese Kaiser kümmert sich nun um die Finanzen des Kirchenchores in Häusern.
Anneliese Kaiser kümmert sich nun um die Finanzen des Kirchenchores in Häusern. | Bild: Cornelia Liebwein

„Bestimmte Ereignisse wiederholen sich Jahr für Jahr“, betonte Schriftführerin Brigitte Lörtzing, aber es seien die besonderen Veranstaltungen, die gerne in Erinnerung bleiben. Die Chorprobe am 5. März fiel auf den Faschingsdienstag, die man deshalb mit Tanz und lustigen Einlagen gestaltete. Mehrere Gottesdienste, zum Beispiel am Ostersonntag, gestaltete der Chor musikalisch mit. Einen Auftritt hatte der Kirchenchor auch beim Fest der Seelsorgeeinheit im Dom St. Blasien.

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Durch intensive fleißige Vorbereitungszeit wurde der Jubiläumstag ein ganz besonderes Ereignis für den Kirchenchor. Es zeigte sich wieder einmal, dass in einer starken Gemeinschaft fast alles möglich ist, sagte die Schriftführerin. Dirigentin Valerie Nyre bedankte sich für das gelungene und gut organisierte Fest. Vielleicht könne der Chor auch einmal am Kur- und Sporthaus im Freien auftreten, regte sie an. Außerdem wolle man sich zum Singen im Dom zusammen mit den anderen Chören der Seelsorgeeinheit zum Jubiläum von Fürstabt Martin Gerbert (300 Jahre) im August vorbereiten.

14 Auftritte im Jahr 2019

Bürgermeister Thomas Kaiser freute sich über die 14 Auftritte, die zwar überwiegend im kirchlichen Bereich gewesen seien, aber: „Ich glaube Gemeinde und Kirche brauchen wir in Häusern nicht trennen.“ Pfarrer Jan sagte, der Chorgesang müsse nicht perfekt sein, weil man sich entschieden habe zum Lobe Gottes zu singen. „Wenn der Pfarrer in der Kirche den Mund aufmacht, schalten alle sofort ihr Gehör ab, wenn sie den Mund aufmachen, hören ihnen alle zu“, sagte er scherzhaft.