Der Umbau und die Erweiterung des Kindergartens gehen voran, in der Gemeinderatssitzung in Häusern wurden weitere Aufträge vergeben, wobei es gegen die Ausschreibung der Schlosserarbeiten einen Einspruch eines Bewerbers gegeben hatte.

Zufrieden ist Architekt Peter Schanz mit dem Fortschreiten der Arbeiten, auch wenn man wetterbedingt etwa vier Wochen Verspätung habe. Seit rund drei Wochen ist das ausführende Unternehmen mit der Errichtung der Holzständerkonstruktion befasst. Kostenmäßig liege man noch im Plan, so Schanz weiter, aber die Luft, die man noch habe, werde wegen einiger Zusatzarbeiten, die sich im Laufe der Bauarbeiten als erforderlich erwiesen hätten, dünner.

Probleme hatte es bei der Ausschreibung der Schlosserarbeiten gegeben, denn eine europäische Norm verlangt die Ausführung durch zertifizierte Betriebe. Schanz hatte die Zertifizierung in der Ausschreibung jedoch nicht verlangt, wogegen sich einer der zertifizierten Bewerber gewandt hatte. Allerdings werden die auszuführenden Arbeiten von einem Ingenieur berechnet und geprüft, in diesen Fällen sei einen Ausnahme von dem Erfordernis der Zertifizierung zulässig, so Schanz.

Er habe sich, fuhr er fort, für diese Vorgehensweise entschieden, da die Ausführung durch zertifizierte Betriebe angesichts der hohen Kosten für die Zertifizierung deutlich teurer – im konkreten Fall etwa 6000 Euro – wäre. Das Gremium vergab die Schlosserarbeiten an die Firma Kirner aus Höchenschwand, die Angebotssumme lag bei knapp 13 000 Euro.

Weitere Aufträge wurden an die Firmen Jürgen Fechtig, Birkendorf (Außenraffstores, 3500 Euro und Bodenbelagsarbeiten, knapp 10 000 Euro), De Almeida, Häusern (Fliesenarbeiten, 3783 Euro), Rimmele, Waldshut-Tiengen (Malerarbeiten, 7688 Euro), Villinger, Häusern (Innentüren, 11 200 Euro und Innenwandverkleidungen, 7800 Euro), Moser, Häusern (Hochebene, 1800 Euro), Kreidler, Bonndorf (Einbauküchen, 7000 Euro) und Ebi, Dachsberg (Schreinerarbeiten, knapp 20 000 Euro) vergeben.