Die weiß-gelben Kirchenfahnen waren gehisst und gemeinsam war man am Sonntag auf den großen Tag zu Ehren des Kirchenpatrons Heiliger Fridolin vorbereitet. Die Festlichkeiten begannen mit der Prozession und dem Festgottesdienst mit Pfarrer Ivan Hoyanic. Danach freute sich die Festgemeinde auf einen Schwatz bei Herzhaftem und Kaffee und Kuchen im Kur- und Sporthaus.

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Gut ins feierliche Bild passten die Trachtenträger des Heimatvereins mit der Vorsitzenden Hedwig Kaiser, die Feuer- und Jugendfeuerwehr mit Kommandant Patrick Bühler, Trachtenträger Bürgermeister Thomas Kaiser und die anderen Vereine. Auch die 21 Freunde vom Schützen- und Heimatverein Essel, die beinahe jedes Jahr anreisen, haben sich in der Kirche unter die vielen Gläubigen gemischt. Dort verliehen die eindrucksvollen Klänge der Trachtenkapelle Häusern mit Dirigent Thomas Villinger und des Kirchenchores St. Fridolin mit Chorleiterin Valerie Nyre dem Tag eine besondere Würde.

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Pfarrer Ivan Hoyanic band in seine Predigt die vier diesjährigen Kommunionskinder Clemens, Niklas, Leo und Ben mit ein. Dabei vertieften sie sich in die Themen Christianisierung, die Entwicklung in Häusern, das jetzige Gemeindeleben bis hin zum Bau der Tagespflege St. Franziskus. St. Fridolin, erzählten sie, habe Familie und Reichtum hinter sich gelassen und sei ins unbekannte Germanien gezogen. Dort habe er viele Klöster gegründet und seinen Sitz nach Bad Säckingen verlegt. Als um 1860 die Kirche in Häusern gebaut wurde, habe man sie dem Heiligen Fridolin geweiht.

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Weitere Spuren von ihm fände man mit der Fridolinsstraße, des Fridolinbrunnens. Der heilige Fridolin sei ein Schutzpatron so wie auch der Heilige Franziskus, bauten sie eine Brücke zur Tagespflege. Beide Heiligen seien auch wegen ihres großes sozialen Engagements bekannt. Das Fest Fridolin würde die Kirche zusammen mit der politischen Gemeinde feiern, sagte der Pfarrer. Das ganze Dorf und die Vereine seien auf den Beinen. Im Kur- und Sporthaus warteten danach geschmückte Tischreihen und Würste mit Wecken, von der Gemeinde finanziert, auf die fröhlichen Menschen. Bewirtet wurden sie von Diana Kaiser vom Gemeindeteam mit ihren Helfern und dem Pfarrgemeinderat mit Inge Ganzmann und Johannes Sebulke, die zusätzlich nach dem Herzhaften auch Kaffee und Kuchen anboten. Mit dem Erlös Amsel-Initiative Waldshut unterstützt werden, hieß es.

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