Wie können neue Mitglieder geworben werden? Dieser Aufgabe wollen sich die Mitglieder des Fördervereins Sozialstation Häusern auch im neuen Vereinsjahr verstärkt annehmen, besprach der Verein in der Hauptversammlung im Pfarrsaal mit Präses Pfarrer Jan Grzeszewski als Vorsitzendem und dessen Stellvertreter Bürgermeister Thomas Kaiser, der die Versammlung leitete.

Ideen für Mitgliedersuche

Knapp 75 Mitglieder hat der Verein. Um neue zu gewinnen, schlug Pfarrer Jan vor, könne eine Seite für das Pfarrblatt und die Internetseite der Seelsorgeeinheit entworfen werden, auf der der Förderverein beworben werden soll. Thomas Kaiser betonte die Bedeutung der Sozialstation für Häusern und die Region. „Wegen der Altersstruktur und den langen Wegen im Hochschwarzwald werden die Kosten immer weiter steigen, weshalb die Unterstützung durch Fördervereine eine wichtige Rolle spielen. Sowohl die politische als auch die kirchliche Gemeinde werden in Zukunft höhere Beiträge pro Einwohner bezahlen müssen.“

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Deshalb habe der Förderverein seine Daseinsberechtigung und sei es von Bedeutung, für den Förderverein Sozialstation Häusern Mitglieder zu gewinnen. Vielleicht könne man argumentieren, man müsse weder Kuchen backen, noch habe man Arbeitsdienst, könne aber mit einem kleinen Mitgliedsbeitrag von 20 Euro im Jahr Gutes unterstützen, sagte Schriftführerin Monika Grüninger vor.

Laut des Berichts von Kassierer Martin Maurer übersteigen die jährlichen Ausgaben die jährlichen Einnahmen. Dieses Ungleichgewicht könne durch ein angesammeltes Polster aus Spenden und Beiträgen der vergangenen Jahre zwar noch abgefedert werden, dürfe aber kein Dauerzustand bleiben.

Unterstützung für Amsel

Der Verein sei hauptsächlich gegründet worden, sagte Bürgermeister Thomas Kaiser, um die Mitgliedsbeiträge an die Sozialstation abzuführen. Inzwischen aber habe man die Satzung dahingehend geändert, dass sowohl die Beiträge an die Sozialstation abgeführt werden, wie auch Spenden für sonstige soziale Zwecke überwiesen werden können. Nun wolle man die Selbsthilfegruppe Amsel unterstützen und Wolfgang Zumkeller von der Selbsthilfegruppe am Fridolinsempfang einen Betrag überreichen.