Die Arbeiten in Sachen Kindergartenumbau und -erweiterung gehen voran. Nun gab es auch für die Gestaltung der Außenanlage eine Entscheidung: In der jüngsten Gemeinderatssitzung stimmte das Gremium dem Architektenvertrag für die landschaftsplanerischen Leistungen zu, Planer Christian Burkhard aus Hohentengen stellte die Details der Außenanlage vor. Die Landschaftsbauarbeiten wurden an die Firma Woll vergeben.

Umbau und Erweiterung des Kindergartens laufen sehr gut, sagte Bürgermeister Thomas Kaiser. Aber nicht nur das Gebäude, sondern auch der Außenspielbereich soll erweitert werden. Landschaftsarchitekt Christian Burkhard, der seit vielen Jahren Außenanlagen für Kindergärten und Spielplätze gestaltet und mit dem Architekten Peter Schanz immer wieder zusammenarbeitet, hatte ein Pauschalangebot für die planerischen Leistungen in Höhe von 10 000 Euro vorgelegt. Für die Betreuung des für den Sommer geplanten Workcamps, dessen Teilnehmer bei der Gestaltung des Kindergarten-Außengeländes ins Spiel kommen sollen, veranschlagt Burkhard zusätzlich 75 Euro pro Stunde.

Die Spielbereiche für die Kinder über drei Jahren und unter drei Jahren sollen auf Wunsch der Erzieherinnen getrennt werden, erläuterte Burkhard in der Sitzung. Der Spielbereich für die Jüngsten befindet sich östlich des Gebäudes und schließt direkt an die entsprechenden Gruppenräume an. Die vorhandenen Spielgeräte und die Hütte bleiben erhalten, hinzu kommt ein Sandspielbereich mit Sonnensegel.

Der Bereich für die älteren Kinder schließt weitgehend an den Vorplatz an, der unverändert bleiben soll. Als Kernbereich ist eine Wasserspielfläche auf verschiedenen Ebenen geplant, die in eine Sandspielfläche mündet. Wasserspielflächen seien äußerst beliebt und ein Gewinn für die Kinder, berichtete der Landschaftsarchitekt. An der Gestaltung der Wasserspielfläche könnten sich die Teilnehmer des Workcamps, für das junge Menschen aus aller Welt nach Häusern kommen, um sich für ein Projekt zu engagieren, beteiligen, so die Vorstellung des Landschaftsarchitekten. Neu hinzukommen soll darüber hinaus eine Doppelschaukel.

Das Spielgelände wird mit einem Zaun zu einer Böschung hin abgesichert, eine Mauer aus Flusssteinen stellt die Grenze zum Nachbargrundstück dar. Bei der Bepflanzung der Böschung sollten blühende Pflanzen als Insektennahrung zum Einsatz kommen, so der Wunsch von Monika Schwinkendorf. Burkhard ergänzte, man wolle mit heimischen Pflanzen arbeiten. Und: Beim Anlegen der Böschung könnten ebenfalls die Teilnehmer des Workcamps eingesetzt werden.

In einer beschränkten Ausschreibung der Landschaftsbauarbeiten wurden sieben Unternehmer zur Angebotsabgabe aufgefordert, es ging jedoch lediglich ein Angebot ein, die Angebotssumme lag bei rund 68 300 Euro. Nach Rücksprache mit dem Bieter wurden jedoch noch unter anderem die Kosten für die Stellplätze herausgenommen und der Auftrag zu der Endsumme von rund 53 600 Euro an die Firma Woll (Bonndorf) vergeben.

Was die Stellplätze betrifft, werde man die finanzielle Entwicklung der Gemeinde abwarten und dann weiter entscheiden, sagte der Rathauschef.