Häusern (lib) Die geistliche Musik des Kirchenchores St. Fridolin war auch im vergangenen Vereinsjahr Bestandteil der Gottesdienste, aber auch von weiteren Veranstaltungen. Bei den Wahlen in der Hauptversammlung im "Schöpperle" gab es eine kleine Änderung: Die Kassenprüferinnen Hannelore Schmidt und Anneliese Mutter baten um Ablösung. Ihre Nachfolgerinnen sind Andrea Fortenbacher und Angelika Böhler.

Viel Lob erhielten Anneliese Mutter und Rosemarie Fromm, die seit 45 Jahren im Chor singen. "Eure klaren, sicheren Stimmen im Sopran sind uns sehr wertvoll", sagte Müller. Gleichzeitig hob er die gewissenhafte Arbeit von Fromm als Kassiererin hervor und die von Mutter als Kassenprüferin.

Pfarrer Jan unterstrich: "Wir danken aber nicht nur mit Worten." Er überreichte Blumen und Wein im Namen von Präses Pfarrer Hoyanic. Bürgermeister Thomas Kaiser schloss sich den Gratulanten an und übergab im Namen der Gemeinde Gutscheine.

Darüber hinaus wurde Harald Regele für zehn Jahre Mitgliedschaft gewürdigt. Bereits nach zwei Jahren habe er den stellvertretenden Vorsitz übernommen, sagte Martin Müller und lobte auch das Organisationstalent des Jubilars bei Ausflügen. Regele wiederum schätzte die Ideen und den aufopferungsvollen Einsatz des Vorsitzenden und überreichte Müller im Namen des Chores einen Gutschein und Wein.

24 Sängerinnen und Sänger zählt der Chor, 2017 kam eine Sängerin dazu. Die Anzahl der passiven Mitglieder sei auf 41 geschrumpft. Spontan traten Zita und Winfried Zumkeller an dem Abend als passive Mitglieder dem Kirchenchor Häusern bei.

50 Proben und 16 Auftritte meisterte der Chor, das eigentlich unter das Motto "Zusammenarbeit mit anderen Vereinen" hätte gestellt werden können. So habe man gemeinsam mit dem Kirchenchor Brenden-Berau ein ökumenisches Abendgebet in der Feldbergkirche mit Taizé-Liedern gestaltet.

Auch über die Jugendarbeit während der Jugend-aktiv-Wochen im September und den Trommelworkshop mit Petrus Bücklers (Mitglied des Kirchenchores Brenden-Berau) berichtete er und ging ausführlich auf die beiden Benefizkonzerte ein, die zusammen mit dem Kirchenchor Brenden-Berau im November und Dezember veranstaltet wurden. Den Auftritt beim Fest der Seelsorgeeinheit im Juni, nannte Schriftführerin Brigitte Lörtzing. Außerdem unternahmen der Chor und der Heimatverein einen gemeinsamen Ausflug ins Elsass.

"Ihr habt wirklich bewiesen, dass ihr auch dicke Bretter bohren könnt", sagte die Chorleiterin stolz. Dieses Jahr wolle man unter anderem im August der Einladung des Heimatvereins zum Jubiläumsabend zum 40-jährigen Bestehen folgen und gesanglich gratulieren. Außerdem, schwebt es Nyre vor, den Männerchor Häusern Mitte Oktober einmal in Berau und einmal in Häusern bei einem Operettenpotpourri zu verstärken.

Der gute Probenbesuch von Inge Zeissler (92 Prozent) und Martha Weidenhammer (90 Prozent) wurde mit einem Geschenk belohnt. Die Sängerinnen und Sänger beschlossen, das Führen der Statistik einzustellen, die Anwesenheitsliste bei Proben und Auftritten sollen aber weitergeführt werden. "Sie repräsentieren die Kirche als tolle Truppe", bedankte sich Pfarrer Jan beim Kirchenchor.

An dem Abend wurden Winfried Zumkeller vom "Förderverein Soziale Projekte der Raumschaft St. Blasien" 950 Euro überreicht, mit der Bitte, einen Teil davon für musikalische Projekte einzusetzen (wir berichten noch).