Zu einem Tag der offenen Tür in der Tagespflegeeinrichtung Häusern hatten die Tagespflege St. Franziskus und die Sozialstation St. Blasien eingeladen. Information, Unterhaltung und Mitmachangebote für Jung und Alt standen auf dem Programm.

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Im November 2017 wurde die Tagespflegeeinrichtung eröffnet und schreibt seither Erfolgsgeschichte. Zahlen, die der stellvertretende Pflegedienstleiter der Sozialstation Christoph Geiß nannte, belegen dies. 16 bis 19 Gäste besuchen die Einrichtung täglich, zwischen 50 und 55 sind es in der Woche. Sie kommen aus St. Blasien, Höchenschwand, Grafenhausen, Schluchsee, Todtmoos und weiteren Orten aus der Umgebung nach Häusern, wobei die St. Blasier die Mehrzahl der Gäste ausmacht.

Ambulante Betreuung von erkrankten Kindern

Peter Schwander, Bereichsleiter der Caritas für Sozialstationen, berichtete über „Young Care“, die häusliche Kinderkrankenpflege in den Landkreisen Waldshut und Lörrach. 17 Kinderkrankenschwestern betreuen derzeit sieben schwerkranke Kinder, darunter zwei aus der Region St. Blasien, zu Hause, zum Teil rund um die Uhr. Händeringend werden weitere Kinderkrankenschwestern gesucht, so Schwander weiter.

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Darüber hinaus gab es Informationen zu weiteren Angeboten der Sozialstation, von freiwilligen Diensten wie dem Freiwilligen sozialen Jahr und dem Bundesfreiwilligendienst in Sozialstation und Tagespflege, Ausbildung bei verschiedenen Einrichtungen und zu verschiedenen Fördervereinen. An Ständen standen Mitarbeiter der Sozialstation und Auszubildende verschiedener Einrichtungen Rede und Antwort, die Besucher zudem Gelegenheit, Blutdruck, Puls und Blutzucker messen zu lassen.

Schwimmnudeltennis und Rechnen mit dem Würfel

Über die Räumlichkeiten und die abwechslungsreichen Angebote in der Einrichtung konnten sich die Besucher am Tag der offenen Tür informieren und einiges selbst ausprobieren. Viel Spaß hatte alle beim „Schwimmnudeltennis“, mit den Poolnudeln wurde ein Luftballon zunächst an den Nachbarn weitergegeben, bevor es dann ans „Tennis“ ging. Bei dem galt es, den Luftballon mit den Sportgeräten in der Luft zu halten. Mit dem Schwungtuch wurde ein Ball hin und her gerollt oder mit einem Stoffwürfel „gewürfelt“. Die Tagespflegegäste habe auch die Aufgabe, die gewürfelten Zahlen zu addieren oder zu subtrahieren.

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So wird nicht nur die Koordination, sondern auch das Gedächtnis trainiert, erläuterte eine Mitarbeiterin. In der Einrichtung wird viel gebastelt, wie die liebevolle Dekoration der Räumlichkeiten zeigte. Und die Besucher hatten ebenfalls die Gelegenheit, kreativ tätig zu werden und einen Untersetzer herzustellen oder ein Mandala auszumalen. Auch ihr Gedächtnis konnten sie bei den Mitarbeiterinnen auf die Probe stellen. Für die kleinen Besucher gab es Bastelangebote, sie konnten sich zudem schminken lassen. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt. Musikalisch unterhielt das Bernauer Duo und die Tanzgruppe „Just for fun“ zeigte flotte Tänze.