Zum dritten Mal haben die Gumbe Dabbi ein zweitägiges Foodtruck-Festival rund um den Hof der Bärenfelsschule veranstaltet. Sichtbarer Beweis für die Beliebtheit des Festivals waren die vielen Besucher, die schon kurz nach Eröffnung am Samstag die Festmeile belebten und an den zahlreichen Ständen nach schmackhaften Leckerbissen suchten. Darunter waren viele Einheimische, aber auch Gäste aus der Schweiz und dem nahen Elsass folgten sprichwörtlich dem guten Duft.

Sie alle waren hauptsächlich wegen des breiten kulinarischen Angebots angereist, aber auch die Atmosphäre – besonders am sonnigen Samstag – trug ihren Teil dazu bei. Dass in diesem Jahr noch mehr Besucher als im Vorjahr das Festival besuchten, bestätigten auch Michael Nutzinger, Vorsitzender der Gumbe Dabbi Clique sowie Dominik Sielaff, mitverantwortlich für die Organisation.

Das Angebot

Fantasievolle Varianten von Burgern, Pasta-Gerichte, Reibekuchen, Baumstriezel, Gegrilltem bis hin zu Wurstspezialitäten – an den Trucks fand eigentlicher jeder etwas. Daneben lockten Crêpes, Fladenbrot sowie allerlei Süßes. Erstmals gab es ein Bier- und Wein-Tasting, das ebenfalls gut bei den Besuchern ankam. Die angereisten Foodtrucks warben für ihre Köstlichkeiten mit Namen wie Mampfwalze, Auftragsgriller XXL oder Frachtgut.

So schmeckt Dolce Vita: Das Festival lockte mit besonderem Ambiente.
So schmeckt Dolce Vita: Das Festival lockte mit besonderem Ambiente. | Bild: Heinz Vollmar

Das Ambiente

Optimiert wurde bei der dritten Auflage der Bereich für die Kinder, der mit zahlreichen Attraktionen wie einer Hüpfburg, Kinderschminken oder Dosenwerfen zum Verweilen einlud. Diesmal wurde der Bereich mitten ins Festival integriert und nicht im hinteren Bereich des Schulhofs aufgebaut. Nach Angaben der Gumbe Dabbi Clique kam man damit einem Wunsch vieler Eltern entgegen, die auf diese Weise ihre Kinder besser im Blick haben konnten.

Sehr gut angenommen wurde die Tasting Lounge, wo die Besucher internationale Biere und Weine probieren konnten, während das Freie Radio Wiesental für die musikalische Untermalung zuständig war. Die kulinarische Flaniermeile in der Schulstraße sowie die übrigen Stände auf dem Hof der Bärenfelsschule sorgten für eine tolle Festivalatmosphäre, die von allen Besuchern gleichermaßen gelobt wurde.

Erst mal ausruhen: Auch Liegestühle standen für die Besucher des Foodtruck-Festivals parat.
Erst mal ausruhen: Auch Liegestühle standen für die Besucher des Foodtruck-Festivals parat. | Bild: Heinz Vollmar

Die Stimmung

Ausgelassen und fröhlich ging‘s an den beiden Tagen zu. Das Sommerwetter am Samstag trug dazu bei, dass die Besucher die heimische Küche kalt ließen, um sich den oftmals außergewöhnlichen Genüssen hingeben zu können. Wie beliebt das Festival mittlerweile ist, zeigte sich aber auch am Pfingstsonntag, als bei trübem Regenwetter dennoch viele Besucher kamen, um zu essen und zu trinken und um unter Gleichgesinnten zu sein.

Das Festival hat sich auch als ein Fest der Begegnung etabliert, das keiner mehr missen möchte. In entsprechender Weise äußerte sich auch Bürgermeister Tobias Benz. Er dankte als Schirmherr den Gumbe Dabbis für deren Engagement. „Die Clique hat gezeigt, dass man nicht nur über zu wenige Feste in der Doppelgemeinde klagen, sondern auch handeln kann.“

Das Sicherheitskonzept

Lob für die Organisation gab‘s vom Rathauschef auch in puncto Sicherheitskonzept. Dieses sei professionell ausgearbeitet worden und mit der Gemeinde, dem Ordnungsamt und der Feuerwehr abgesprochen worden. Es berücksichtige etwaige Szenarien genauso wie die Wünsche der Nachbarn, die insbesondere in der Schulstraße vom Festival betroffen waren. Toll sei auch die Unterstützung des Werkhofs.

Das Fazit

Ein tolles Fest mit einem reichen Angebot, das im Veranstaltungskalender eine Lücke geschlossen hat. Auf die vierte Auflage kann man sich freuen.