Mit zwei großzügigen Spenden wurde die Kirchliche Sozialstation Grenzach-Wyhlen zum Jahreswechsel bedacht. Einen Scheck über 10 000 Euro gab es vom Frauenverein Wyhlen und 5000 Euro überreichte der Angestelltenverband der Roche in Basel.

Aus diversen Wohltätigkeitsveranstaltungen hat der Frauenverein Wyhlen über etliche Jahre Einnahmen angespart. Daher wollte der Verein einen großen Teil davon einer ebenfalls gemeinnützigen Organisation in Grenzach-Wyhlen zu Gute kommen lassen. Gemeinschaftlich entschied sich der Vorstand des Vereins, das Geld der Kirchlichen Sozialstation zu spenden. Diese engagiere sich seit nunmehr 35 Jahren in der Krankenpflege und Altenhilfe in der Gemeinde und leiste damit einen wichtigen sozialen und gesellschaftlichen Beitrag, erklärt die Vereinsvorsitzende Monika Fischer bei der Spendenübergabe an die Sozialstation.

Sehr erfreut zeigten sich Vorstand und Geschäftsführung über die unerwartete Zuwendung. Helfe sie doch, die seit Jahren aufgrund der Sparpolitik der Kranken- und Pflegekassen angespannte Finanzlage etwas abzufedern, erklärt Geschäftsführer Erich Schwär. Pflegedienstleiterin Petra Herzog wertete die Spende auch als Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung der guten Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Sozialstation.

Dass eine Spende auch dort ankommt, wo sie benötigt wird, war auch dem Vertreter des Angestelltenverbandes der Firma Roche in Basel, Andreas Winkler, ein entscheidendes Kriterium für den Vorschlag, die Kirchliche Sozialstation Grenzach-Wyhlen nach 2014 erneut mit einer Spende zu bedenken. Jährlich schütten die Angestellten der Roche Teile der Courtage aus ihrem Versicherungsfonds an gemeinnützige Organisationen aus und leisten damit einen wertvollen Beitrag für das Gemeinwohl. Helfen ohne eine Gegenleistung zu erwarten, macht auch Freude, erklärt der in Grenzach-Wyhlen wohnende Andreas Winkler. Als Vorstandsmitglied des Angestelltenverbands brachte er den Vorschlag zugunsten der Sozialstation ein. „Jetzt können wir auch mal in Fortbildungsprojekte für die Mitarbeiter investieren, die wir uns ansonsten nicht leisten könnten“, freut sich Erich Schwär.

„Die Gesundheitsförderung unserer Mitarbeiter in ihrer auch körperlich anstrengenden täglichen Arbeit ist uns besonders wichtig“, bemerkt der ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende der Sozialstation, Axel Heitz, und bedankt sich bei den Spendern namens des Vorstandes und Trägers der Sozialstation. Projekte zur Gesundheitsförderung der Mitarbeiter wie Kinästhetik kommen dann durch eine aktivierende Pflege auch unseren Klienten zu Gute, ergänzt Pflegedienstleiterin Petra Herzog.

Unser bestes Angebot ist wieder da: die Digitale Zeitung + das neuste iPad für 0 €