Die Saison 2018/19 hat für die Sportgemeinschaft Grenzach-Wyhlen am vergangenen Wochenende mit einem 3:2-Sieg gegen den FC Huttingen in der Kreisliga B, Staffel 1, gut begonnen. Am Sonntag muss die Elf gegen den SV Istein ran. Hoffnungsvoll blickt der Verein auch in Sachen Neuzugänge und Sportstättenkonzept in die Zukunft.

Von einem alsbaldigen Aufstieg in die Kreisliga A will aber keines der Präsidiumsmitglieder, Bernd Kemper, Frank Krieger sowie Bernd Maier, sprechen. Ihnen geht es zunächst um den Klassenerhalt und nach Möglichkeit um eine von Grund auf solide Basisarbeit, die der Festigung dient und die es gegebenenfalls ermöglichen soll, weiter oben in der Tabelle mitzuspielen.

Der Kader

Glücklich und stolz zugleich zeigte sich das Präsidium darüber, dass der Verein insgesamt sieben Neuzugänge zu verzeichnen hat, davon drei Spieler, die vom SV Nollingen zur SG Grenzach-Wyhlen gestoßen sind. Vier weitere Spieler haben vom SV Inzlingen, vom FV Degerfelden und vom SV Herten den Wechsel zur Sportgemeinschaft vollzogen.

Ein weiterer Neuzugang kommt aus der Gegend um Mainz und ist berufsbedingt in die Doppelgemeinde verzogen. Für eine gewisse Stabilität sorgt im Kader, der 24 Spieler umfasst, dass die Sportgemeinschaft keinerlei Abgänge von Spielern zu anderen Vereinen zu verzeichnen hatte. Im Übrigen setzt die Sportgemeinschaft auf gute Nachwuchsspieler, die in der neuen Saison vor allem im Kader der A-und B-Jugend zu finden sind.

Vor allem aus der Jugend will man künftig gute Nachwuchsspieler für die erste, aber auch die zweite Mannschaft rekrutieren. Dafür verantwortlich sind im Wesentlichen die Trainer Dominik Weber und Manuel Pfennig. Beide waren selbst über Jahre hinweg aktive Fußballer, haben höherklassig gespielt und kennen das Fußballgeschäft und die Trainerarbeit in all ihren Facetten.

Das Sportstättenkonzept

Für eine maßgebliche Verbesserung der Trainings-und Spielmöglichkeiten sorgen derweil die Gemeinde und die Verantwortlichen der SG, die allmählich das vieldiskutierte Sportstättenkonzept umsetzen werden. Schon jetzt trainieren die Aktiven ausschließlich auf dem Sportareal im Grenzacher Grienboden, auch die Spiele finden fast ausschließlich dort statt. Wie das SG-Präsidium in diesem Zusammenhang betont, finde derzeit auch so etwas wie eine emotionale Loslösung vom Standort Wyhlen statt. Dies beinhalte auch die Tatsache, dass man das bisherige Vereinsheim in Wyhlen verkaufen werde. Entsprechende Gespräche gebe es bereits und man hoffe bis Ende dieses Jahres Ergebnisse vorlegen zu können. Mit dem Erlös aus dem Verkauf des Vereinsheims inklusive Kickerstüble werde man dann Zug um Zug das Vereinsheim im Grenzacher Grienboden sanieren und den heutigen Erfordernissen für den Fußballsport anpassen. Die Gemeinde, so hofft man bei der SG, wird ihrerseits den lang ersehnten Kunstrasenplatz sowie eine Flutlichtanlage bauen Das Präsidium der SG betont das gute Einvernehmen mit der Gemeinde und dem Bürgermeister.

Dass allein die Ankündigung der neuen Sportstätte schon Wirkung entfaltet, zeigt sich in prall gefüllten Spielerkadern und selbst zwei Mädchenmannschaften konnten etabliert werden.

  • Die Neuzugänge: Patrick Ritter, Patrick Rothweiler, Henry Dolan (SV Nollingen); Michael Dobl ( SV Inzlingen); Dennis Jakob (Zugang aus Mainz, berufsbedingt); Eugen Pischnij ( FV Degerfelden); Kerim Arda ( SV Herten)
  • Die Trainer: Dominik Weber und Manuel Pfennig

Infos im Internet:
http://www.sg-grenzach-wyhlen.de