Grenzach-Wyhlen – Damit die einen nachts feiern können, müssen andere nachts arbeiten. Während des Regio-Umzugs in Wyhlen war auch der Werkhof im Einsatz, um gleich hinter den Narren aufzuräumen. Genau das führt in den sozialen Netzwerken zu Diskussionen. In der lokalen Facebook-Gruppe wunderte sich eine Frau, dass die Mitarbeiter gleich nach dem Umzug mit Laubbläsern hinter den Narren hergingen, um die Straßen von Konfetti zu reinigen. „Für meinen Geschmack hätten sie sich eine Viertelstunde länger Zeit lassen können.“

Je früher die Mitarbeiter jedoch anfangen, desto früher ist die Bundesstraße wieder für den Verkehr frei, wie Alessa Mutter, die seitens des Ordnungsamts die Fasnacht in der Gemeinde koordiniert, erklärt. „Diese Beschwerde wurde uns auch in den vergangenen Jahren zugetragen“, so Mutter. Wer nach dem Umzug weiterfeiern wolle, könne dies im Bereich der Gartenstraße und in der Hochrheinhalle tun. Mutter war gemeinsam mit Jürgen Käuflin bis 21 Uhr im Einsatz, auch der Gemeindevollzugsdienst dreht seine Runden. „Aus unserer Sicht war alles recht ruhig“, so Mutter. Die Polizei allerdings hatte später in der Nacht alle Hände voll zu.

Nicht Hände, sondern Container voll Konfetti haben die Werkhof-Mitarbeiter nach den Umzügen von den Straßen gekehrt. „Am Fasnachtsdienstag haben sie bereits morgens um 5 Uhr mit dem Aufräumen begonnen“, so Mutter. Gegen nachmittag sah die Gemeinde schon wieder „ganz gut aus“. Zum Glück habe am Montag das Wetter mitgespielt, so dass sich die Konfetti recht gut entfernen ließen.