Grenzach-Wyhlen Kolpingfamilie zeigt Wyhlen von oben

Das verstorbene Mitglied Franz Böhler hatte den 22-minütigen Film im April und im Mai mit einer Drohne gedreht.

Am Freitag hat die Kolpingfamilie nach dem Gottesdienst im Rahmen eines Familienabends die beiden letzten Filme ihres verstorbenen Mitglieds Franz Böhler gezeigt. Dieser hatte mit einer Videodrohne Wyhlen aus der Vogelperspektive gefilmt. Dabei entstand ein rund 22-minütiger Film mit dem Titel „Wyhlen von oben“.

Der Film hätte eigentlich schon am 14. Oktober gezeigt werden sollen, Böhler verstarb jedoch einen Tag vor der geplanten Vorführung im Alter von 78 Jahren, sodass der Film nun von seinem Sohn Frank Böhler gezeigt wurde. Der Vorsitzende der Kolpingfamilie, Erwin Beck, würdigte das Werk Böhlers, der über 60 Jahre lang Mitglieder der Kolpingfamilie war und immer wieder selbst gedrehte Filme präsentiert hatte.

Böhler filmte bereits seit den 70er Jahren. Entstanden sind dabei viele Natur-, Landschafts- und Tierfilme, Reportagen, etwa über das Kraftwerk Wyhlen, oder über besondere Anlässe in der katholischen Pfarrgemeinde St. Georg in Wyhlen.

Die jetzt gezeigten Aufnahmen wurden im April und Mai dieses Jahres aufgenommen und in unzähligen Arbeitsstunden zu dem Film zusammengeschnitten. Dabei entstand mit spektakulären Ansichten, Kamerafahrten und Schwenks, die musikalisch hinterlegt waren, ein Zeugnis von Wyhlen aus der Vogelperspektive, wie man es bisher noch nicht gesehen hatte. Der letzte, rund zweiminütige Film Böhlers mit dem Titel „Die Haselmaus am Vogelhaus“ sorgte dann nochmals für jede Menge Erheiterung bei den Zuschauern. Ihm war es gelungen, mit einem starken Teleobjektiv vom Küchenfenster aus eine Haselmaus zu filmen, die sich am Vogelfutter eines Vogelhauses gütlich tat.

Die über 40 Zuschauer, die dicht gedrängt bei Zopf und Getränken im Sitzungszimmer des katholischen Gemeindehauses saßen, waren so begeistert, dass die Filme gleich noch ein zweites mal gezeigt wurden.

Trotz der beeindruckenden Ergebnisse sei jedoch jedem Drohnenpiloten von einer Nachahmung ohne das entsprechende Fachwissen abzuraten, da Drohnen nur über unbewohntem Gebiet gestartet werden dürfen und dort auch nur mit Einwilligung der jeweiligen Grundstückseigentümer. Des Weiteren gilt seit April dieses Jahres eine neue Verordnung, nach der auf jeder Drohne ein Aufkleber mit Name und Adresse des Eigentümers angebracht sein muss. Außerdem muss mittlerweile ein spezieller „Drohnenführerschein“ erworben werden, um Drohnen mit mehr als zwei Kilogramm fliegen zu dürfen.

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