Die Roche Pharma AG eröffnet Mitte April direkt neben dem Sanierungsgelände Kesslergrube ein Besucherzentrum und lädt dazu ein, sich über die Planung und Umsetzung der Sanierungsarbeiten von Perimeter 1/3-Nordwest der Altablagerung Kesslergrube zu informieren. Die Besucher erwartet eine spannende Reise durch die verschiedenen Etappen der Sanierung bis zur späteren Renaturierung des Rheinufers und Nachnutzung des Geländes.

Wesentlicher Bestandteil des Besucherkonzepts ist eine Ausstellung, die die Besucher auf multimediale Weise in die „Grube“ führt. Eine Anmeldung ist von sofort an möglich. Roche nimmt die Besucher auf einen spannenden und lehrreich gestalteten Rundgang mit, der die Etappen der Sanierung bis zur späteren Renaturierung beleuchtet und erklärt.

 

 

Geführter Rundgang: Anhand von Videoinstallationen und Modellen kann man sich vor Ort ein Bild über die Sanierungsschritte und die verwendeten Technologien, Maschinen und involvierten Mitarbeiter und Firmen machen. Die Besucher erhalten einen Eindruck davon, wie die Sanierung von Perimeter 1/3-NW der Kesslergrube geplant wurde und nun umgesetzt wird. Unter fachkundiger Führung machen sich die Besucher mit den Arbeiten und Arbeitsschritten vertraut und können mit Experten direkt nach dem Ausstellungsbesuch offene Fragen klären.„Für uns ist es wichtig, dass wir den Bürgerinnen und Bürgern von Grenzach-Wyhlen und allen anderen Interessierten die Gelegenheit bieten, sich ausführlich über die Sanierungsarbeiten informieren zu können. Mit dem Besucherzentrum wird dies auf unterhaltsame und zugleich informative Weise möglich sein“, erklärt Richard Hürzeler, Gesamtprojektleiter Kesslergrube Perimeter 1/3-NW und globaler Roche-Verantwortlicher für Altlasten. Markus Ettner, technischer Projektleiter, unterstreicht die Bedeutung des neuen Besucherzentrums: „Zahlreiche Arbeiten wie der Aushub des belasteten Erdreichs finden aus Sicherheitsgründen in einer geschützten Einhausung statt und bleiben somit vor den Augen der Öffentlichkeit verborgen. Mit dem Besucherzentrum können wir eindrücklich vermitteln, was unter der Einhausung im Aushubbereich passiert und sorgen damit für größtmögliche Transparenz.“

 

Auf Wunsch Fachreferenten dabei: Das Besucherzentrum richtet sich an die breite Öffentlichkeit. Roche freut sich, wenn insbesondere die Bevölkerung von Grenzach-Wyhlen und Schulklassen von der Sekundarstufe I an das neue Angebot intensiv nutzen. Für Fachgruppen und Hochschulen können die Führungen auf Wunsch mit spezifischen Fachreferenten ergänzt werden.Für den Besuch des neuen Besucherzentrums ist eine Anmeldung zwingend erforderlich. Sie erfolgt über das Anmeldeformular auf der Website der Kesslergrube, auf der eine vordefinierte Auswahl an 2/3 Besuchsterminen aufgeführt ist. Pro Termin sind maximal 20 Personen zugelassen. Für größere Besuchergruppen sind nach Absprache Ausnahmen von dieser Begrenzung der Gruppenstärke vorgesehen. Der geführte Rundgang durch das Besucherzentrum dauert ungefähr 90 Minuten. Zu den Führungen sind auch Kinder und Jugendliche willkommen. Roche empfiehlt einen Besuch für Schüler erst von der Sekundarstufe I an.

Kontakt: Fragen zur Anmeldung des Besuchs beantwortet die Medien- und Kontaktstelle, Telefon07624/14 27 00, oder E-Mail (perimeter1@kesslergrube.de).

 

Kesslergrube

Die Altablagerung Kesslergrube erstreckt sich auf einer Fläche von ungefähr 50 000 Quadratmetern und weist ein Ablagerungsvolumen von etwa 280 000 Kubikmetern auf. Die Auffüllungstiefen liegen bei maximal 13 Metern und im Durchschnitt bei sechs Metern. Der Zeitplan sieht bis zum Abschluss der Sanierung im Jahr 2020 vor, im Winter 2016/17 die Einhausung einzurichten und im Frühling 2017 mit dem Aushub zu beginnen. Quelle: Roche